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Eintracht Frankfurt Höhere Dichte in Breite und Spitze

Eintracht Frankfurt verfügt über einen qualitativ höherwertigen Kader, was unweigerlich zu einigen Härtefällen führt.

Hasebe, da Costa, Russ
Weißes Bollwerk: Makoto Hasebe, Danny da Costa und Marco Russ stehen ihren Mann. Foto: Heiko Rhode

Man kann aber auch recht schnell einiges verspielen: Marc Stendera hat zum Rückrundenauftakt gegen den SC Freiburg einen eher unglücklichen Kurzauftritt gehabt – und es seitdem nicht einmal mehr in den Kader geschafft. Ähnliche Erfahrungen haben auch Aymen Barkok und Danny Blum gemacht. Alle drei standen gegen Köln nicht im Aufgebot, genauso wie Branimir Hrgota, Taleb Tawatha und Daichi Kamada. „Ich weiß, wie schwer das für die Jungs ist“, sagte Kovac. „Ich bin ja in erster Linie Mensch, habe durchaus Empathie und Gefühle. Doch leider ist das Geschäft wie es ist.“ Auf Einzelschicksale kann der 46-Jährige keine Rücksicht nehmen, er muss das große Ganze im Blick haben. Es ist seine Aufgabe, auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Sie gehören einfach dazu. „Es ist eine Qualität, dass wir Spieler mit dieser Qualität zu Hause lassen müssen“, urteilte Kovac. 

Für die betreffenden Spieler, gerade für Stendera, Barkok oder Hrgota, ist so eine Nichtberücksichtigung sicherlich hart und aus ihrer Binnensicht wahrscheinlich nicht immer zu verstehen. Doch sie sollten nicht den Fehler machen, sich ins Schneckenhaus zurückziehen, denn sonst würden sie sich beim gestrengen Trainer ein klassisches Eigentor schießen. 

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