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Eintracht Frankfurt Fünf zurück, einer fehlt

Für Eintracht-Stopper Carlos Salcedo ist die Hinrunde gelaufen. Dafür wird die Trainingsgruppe zwei aufgelöst

Eintracht Frankfurt
Zurück in Trainingsgruppe eins: Die aussortierten Frankfurter steigen wieder auf. Foto: Jan Huebner

Der Frankfurter Trainer Adi Hütter hat seinen Recken trotz der unglücklichen Niederlage vom Wochenende gut eineinhalb Tage frei gegeben. Erst am späten Dienstagnachmittag müssen die Profis wieder Stollenschuh bei Fuß auf dem Rasen stehen, die kleine Pause haben sie sich verdient nach dem „heroischen“ Einsatz ohne Happy End gegen die in Überzahl agierenden Bremer. Filip Kostic, Luka Jovic (beide Serbien), Taleb Tawatha (Israel) und Frederik Rönnow (Dänemark) sind dagegen mit ihren Nationalmannschaften auf Dienstreise, werden eine gute Woche nicht in Frankfurt sein. Mijat Gacinovic, Ante Rebic und Carlos Salcedo, allesamt angeschlagen, hatten ihre Einladungen wegen diverser Blessuren kurzfristig stornieren müssen, Marco Fabian war nicht nominiert worden. Es wird also in dieser Länderspielwoche einiges los sein auf dem Trainingsplatz im Stadtwald, nicht wie in der vergangenen Saison, da allenfalls eine Handvoll Recken in der bundesligafreien Zeit zum Training erschienen war.

Und Adi Hütter kann seine Trainingsgemeinschaft sogar auffüllen. Die Jungs aus der Trainingsgruppe zwei, die nicht so genannt werden soll, aber eine war, kehren zurück in den Kreis der Etablierten. Aus der einstmals sieben Mann starken Fraktion der Aussortierten sind noch fünf übrig geblieben, Marijan Cavar ist kurz vor Transferschluss an den kroatischen Klub Osijek ausgeliehen worden, Daichi Kamada ins belgische St. Truiden. Marco Fabian, der immer noch nach Mexiko transferiert werden kann, was er aber nicht will, Simon Falette, Branimir Hrgota, Marc Stendera und Nelson Mandela dürfen wieder richtig mitspielen.

Eine umstrittene und stillose Aktion 

Die sehr umstrittene und im Kern stillose Aktion der Frankfurter Eintracht, Druck auf Spieler auszuüben, sich einen neuen Klub zu suchen, ist ziemlich im Sande verlaufen und hat den Hessen eigentlich außer schlechter Publicity nichts eingebracht. Es leuchtet auch kaum ein, warum Trainer Hütter bekundete, es habe „nichts mit der Qualität“ der delegierten Spieler zu tun, sondern lediglich damit, bereits „genug Spieler“ im Kader zu haben.

Gänzlich abstrus wurde es, als Sportdirektor Bruno Hübner kürzlich allen Ernstes behauptete, er glaube, „dass es für alle Beteiligten eine gute Geschichte ist und es auch positiv von den Spielern angenommen“ werde. Das war es definitiv nicht, stattdessen sank mit jedem Tag der Wert dieser ausgemusterten Profis. Der „Kicker“ schrieb unlängst schon vom „Millionengrab“. 

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