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Eintracht Frankfurt „Es ist alles geklärt“

Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner hat Luka Jovic fest an der Angel und wird die Kaufoption ziehen. Außerdem äußert sich Hübner zum aktuellen Höhenflug und möglichen Wintertransfers.

Bruno Hübner
„Und dann kommst du in einen Flow.“: Bruno Hübner erklärt den momentanen Höhenflug. Foto: imago

Nach der Präsentation des dritten Teils der auf vorerst sieben Folgen angelegten Doku-Reihe von RTL-Nitro „Countdown für Europa - Eintracht Frankfurt“ im Stadion kam am Montag der Frankfurter Sportdirektor Bruno Hübner ins Spiel. Der 58-Jährige ist natürlich hochzufrieden mit dem momentanen Auftreten der Profimannschaft und sagte...

...zu der ungewohnten Rolle des Favoriten am Donnerstag im Europa-League-Spiel gegen Apollon Limassol:
Favorit ist vielleicht der falsche Ausdruck. Wir gehen das Spiel mit der gleichen Ernsthaftigkeit an wie auch die letzten Partien. Wir nehmen die Europa League ernst und wollen uns entsprechend gut präsentieren.

...zum weitgehend unbekannten zypriotischen Gegner:
Apollon ist eine sehr erfahrene Mannschaft, die letzte Saison schon in der Europa League gespielt hat. In der Liga sind sie noch ungeschlagen und haben am Wochenende 5:0 gewonnen haben. Für Apollon ist die Europa League das Highlight, wir sind gut beraten, dem Gegner den notwendigen Respekt entgegenzubringen. Das Spiel ist noch nicht gewonnen.

...zur Kaufoption bei Stürmer Luka Jovic:
Wir werden die Option ziehen, er wird Spieler von Eintracht Frankfurt. Es ist alles geklärt. Mit dem Spieler ist eine Einigung über 2019 hinaus erfolgt. Sonst könnten wir die Option ja gar nicht ziehen. Und die Kaufsumme ist nicht so hoch wie geschrieben, keine zwölf Millionen Euro. Das ist für Eintracht Frankfurt ein richtig guter Vertrag.

...zur angeblichen Beteiligung von Benfica Lissabon an einem möglichen Weiterverkauf von Jovic:
Zu Vertragsinhalten äußern wir uns nicht.

...zur Erklärung des jüngsten Höhenflugs auf nationaler und internationaler Ebene:
Anfangs hatten wir Tribut zollen müssen, weil wir, ich sag‘ das mal so, zu erfolgreich waren: Viele Spieler waren bei der WM, waren danach mental in einem Loch; dazu hatten wir Verletzte. Wichtig war, dass wir in einer Woche drei Spiele gewonnen hatten. Dann kommst du in einen Flow, dann glaubst du an dich. Das A und O ist: Sich Erfolgserlebnisse auf dem Rasen zu holen. Und das haben wir getan. Dazu ist die Qualität im Training gestiegen, jeder will in die Startelf, viele drängen von hinten. Das ist ein sehr positiver Prozess.

...zur Frage, ob es vorstellbar sei, mit den drei Stürmern Rebic, Haller und Jovic zu beginnen:
Unser Trainer Adi Hütter will ja von Haus aus immer mit zwei Stürmern spielen, so dass man durchaus damit rechnen kann, dass er in einem Heimspiel die komplette Wucht unseres Angriffs mal präsentiert. Unser Trainer ist von seinem ganzen Denken offensiv ausgerichtet. Es war ihm anfangs schon zuwider, Topspieler wie Haller oder Jovic draußen lassen zu müssen.

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