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Eintracht Frankfurt Eintracht vor Endspurt mit hohen Hürden

Sieben Spiele in 32 Tagen - das Restprogramm von Eintracht Frankfurt bis zur Winterpause hat es in sich.

Ante Rebic
Freut sich auf die WM in Russland: Ante Rebic. Foto: Marko Prpic (imago)

Es wird ein großes Hallo geben heute Vormittag, wenn Ante Rebic und Gelson Fernandes zum Dienst bei Eintracht Frankfurt erscheinen. Es werden Schultern und Sprüche geklopft, und vielleicht legen die beiden auch zusammen und spendieren jedem im Team ein Malzbier. Etwas zu feiern haben die beiden Profis aus Kroatien und der Schweiz allemal: Am Sonntag hatten beide die Tickets für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Russland gezogen, beiden Nationalteams reichte, weil sie im Hinspiel schon vorgelegt hatten, ein torloses Remis. Ante Rebic immerhin kam in den letzten fünf Minuten in Piräus gegen Griechenland noch zu einem Kurzeinsatz, mehr als die Uhr runterlaufen zu lassen, hatte er nicht zu tun. Gelson Fernandes, ohnehin schon lange kein Stammspieler mehr bei den Eidgenossen, durfte 90 Minuten auf der Ersatzbank gegen Nordirland Daumen drücken.

Dessen ungeachtet ist Eintracht Frankfurt im nächsten Sommer bei der Weltmeisterschaft gleich mit sechs Spielern vertreten, neben Rebic und Fernandes sind auch Mijat Gacinovic (Serbien), Makoto Hasebe (Japan) sowie Marco Fabian und Carlos Salcedo (Mexiko) beim großen Turnier dabei, womöglich auch Branimir Hrgota, falls sich die Schweden qualifizieren (Partie gegen Italien dauerte bei Redaktionsschluss an). Sechs bis sieben Akteure bei einer Weltmeisterschaft – das lässt sich aus Frankfurter Sicht schon sehen, zumal die gegenwärtig stärksten Eintracht-Spieler keine Chance auf einen Einsatz in Russland haben: David Abraham hat noch nie für die A-Mannschaft Argentiniens gespielt, Sebastien Haller hat in Frankreich zu viele Hochkaräter vor sich.

Der Endspurt beginnt

Doch für Nationalspieler und Nicht-Auswahlspieler beginnt heute bei Eintracht Frankfurt wieder der Alltag. Am Samstag müssen die Hessen zur heimstarken TSG Hoffenheim, wo es in den letzten Jahren - außer einem 4:0-Sieg unter Armin Veh 2012 – kaum etwas zu holen gab. Mit dieser Partie beginnt auch der Endspurt in diesem Jahr und der hat es ganz schön in sich: Zwei englische Wochen bis zum 20. Dezember, darunter sechs Bundesligaspiele und die Partie im Pokal gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim, alles ohne Pause. Und diese sieben Begegnung binnen 32 Tagen sind ambitioniert und echte Herausforderungen: Da sind zum Beispiel die drei Heimspiele gegen Leverkusen, Bayern München und Schalke, allesamt nicht gerade Laufkundschaft, zudem geht es auswärts nach Hoffenheim, Berlin und Hamburg. Das sind ohne Zweifel schwere Brocken, auch wenn sich die Eintracht in den Spielen, in denen der Gegner vorhat, selbst das Spiel zu machen, eigentlich leichter tut. Trotzdem ist es gut, dass die Hessen nach elf Spieltagen schon 18 Zähler errungen haben, ein bisschen Spielraum nach hinten haben sie dadurch allemal.

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