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Eintracht Frankfurt Eintracht überzeugt gegen Wiesbaden

1. UpdateStabile Leistung von Eintracht Frankfurt: Im Testspiel bei Wehen Wiesbaden kann die SGE überzeugen. Gegen den Dritligisten siegt die Elf von Adi Hütter mit 6:2. Das lädierte Knie von Gacinovic bereitete allerdings Sorgen.

Testspiel SV Wehen-Wiesbaden - Eintracht Frankfurt
Den Test entschied die Eintracht (in Schwarz) klar für sich. Foto: Stefan Krieger

Was Adi Hütter beim 6:2 (1:1) seiner Frankfurter Eintracht gegen den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden zu sehen bekam, stimmte den Trainer zufrieden. „Es war ein guter Test gegen einen Gegner, der nächste Woche in die Saison startet“, sagte Hütter: „Eine Leistung, auf die wir aufbauen können.“ Und tatsächlich, vor allem fußballerisch gefiel der Bundesligist vor 4700 Zuschauern in Wiesbaden mit sehenswerten Kombinationen.

Nach dem überraschenden Rückstand, als Danny da Costa bei einer Flanke das Kopfballduell verloren und der Wiesbadener Simon Brandstetter getroffen hatte (17.), zeigte die Eintracht vor allem beim 1:1 (22.), was sie kann. Sechs Stationen – angefangen hinten von David Abraham, vollendet vorne von Goncalo Paciencia – waren dem Ausgleich vorangegangen. „Es ist immer wichtig, mit einem Tor anzufangen“, sagte Paciencia nach seinem gelungenen Debüt im Adler-Dress und fügte an: „Wenn man gute Spieler neben sich hat, läuft die Eingewöhnung leichter.“

In Durchgang zwei baute Trainer Hütter komplett um. Statt mit einer Dreierkette verteidigte sein Team nun mit vier Mann in der defensiven Reihe. Ganz vorne agierte nur noch Luka Jovic als Stoßstürmer statt wie zuvor die Doppelspitze bestehend aus Sebastien Haller und Paciencia. „Wir haben dann vertikaler, mit mehr Speed gespielt“, sagte Hütter. Die offensiven Vier, Luka Jovic (52.), Danny Blum (64.), Mijat Gacinovic (69./79.) und Nicolai Müller (87.), trugen sich allesamt in die Torschützenliste ein. Beim zwischenzeitlichen 2:2 hatte die Eintracht bei einer Ecke geschlafen und Sascha Mockenhaupt viel zu viel Raum für dessen Kopfball gelassen (62.).

Während in Hälfte eins Zugang Lucas Torro als einziger Sechser mit großer Präsenz zu überzeugen wusste, machte nach dem Seitenwechsel Marc Stendera einen guten Eindruck im zentralen Mittelfeld. Der Test-Brasilianer Allan Souza fiel dagegen kaum auf. „Wir werden in dieser Personalie in der kommenden Woche eine Entscheidung treffen“, sagte Hütter. Tendenz: kein Vertrag für den 21-Jährigen. Komplett verzichtet hatte der Trainer auf die angeschlagenen Jan Zimmermann (Rückenprobleme) und Taleb Tawatha (Achillessehnenprobleme) sowie Branimir Hrgota, Max Besuschkow und Daichi Kamada.

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