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Eintracht Frankfurt Eintracht fährt auf Fiat ab

Eintracht Frankfurt ist auf der Suche nach einem neuen Hauptsponsor fündig geworden: In den kommenden drei Jahren wird das Logo des Automobilherstellers Fiat das Trikot des hessischen Erstligisten zieren.

Vorstandschef Heribert Bruchhagen hat den Deal vorangetrieben und ausgehandelt. Foto: S. Krieger

Eintracht Frankfurt hat die Suche nach einem neuen Hauptsponsor frühzeitig erfolgreich abgeschlossen. Das Logo des Automobilherstellers Fiat wird in den kommenden drei Jahren die Trikots des hessischen Bundesligisten zieren. Die Eintracht streicht dafür insgesamt 18 Millionen Euro ein, also sechs Millionen Euro Euro per annum. FR-Recherchen decken sich mit einem Bericht der Bild vom Freitag.

Damit hat sich der Traditionsklub vom Main noch mal verbessert, der bisherige Hauptsponsor Krombacher zahlte 5,5 Millionen Euro im Jahr. Die Brauerei, die wie vereinbart nach einem Jahr von der Brust geht, bleibt der Eintracht für die kommenden fünf Jahre als Premium Partner erhalten, zahlt dafür einen jährlichen Betrag von rund einer Million Euro. Allerdings wird durch den Deal mit Fiat der bisherige Premium-Sponsor BMW ab der kommenden Saison nicht mehr Partner der Eintracht sein.

Im oberen Drittel der Liga

Mit der neuen Partnerschaft mit Fiat wird die Eintracht sich hinter der Spitzengruppe der Bundesliga im oberen Drittel einnisten. Die Verantwortlichen sind sehr zufrieden mit dem am Montag mit der Vertragsunterschrift zu besiegelnden Abschluss, den in erster Linie Vorstandschef Heribert Bruchhagen vorangetrieben und ausgehandelt hat. Der Turiner Autobauer stach letztlich noch zwei weitere internationale Bewerber aus, zum einen die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines sowie einen Interessenten aus dem arabischen Raum.

Dort, in Abu Dhabi, hatte die Eintracht ihr Wintertrainingslager absolviert und eine gute Visitenkarte abgegeben. Die Turiner sollen dem Vernehmen nach daher auch etwas aufgeschreckt gewesen sein und forcierten die Bemühungen, bei der Eintracht einzusteigen. Für den Frankfurter Klub ist der werthaltige Deal mit dem italienischen Großkonzern ein weiterer wichtiger Mosaikstein, um die Mannschaft - auch nach den Vorstellungen von Trainer Armin Veh - weiterzuentwickeln. Der Etat soll sukzessive angehoben werden, das große Ziel ist, in absehbarer Zeit für die Lizenzspieler ein Budget von 35 Millionen Euro zur Verfügung zu haben. Schon in der neuen Saison könnte der Investitionsspielraum auf sechs bis acht Millionen Euro aufgestockt werden. Gute Argumente, um den Trainer zum Bleiben zu bewegen.

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