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Eintracht Frankfurt Die glorreichen Sechs bei Eintracht Frankfurt

Wer bei Eintracht Frankfurt bereits eine erstaunliche Frühform an den Tag legt.

Mijat Gacinovic und Luka Jovic
Planschen, posieren und überzeugen gemeinsam: die Serben Mijat Gacinovic (l.) und Luka Jovic. Foto: Jan Huebner

Mit 29 Spielern weilt Eintracht Frankfurt noch bis Sonntag im Trainingslager in Südtirol, zweimal am Tag bittet Trainer Adi Hütter seine Bundesligaprofis auf den Platz. Während viele von ihnen in der Masse untertauchen, konnten sechs andere schon sichtbare Akzente setzen.

Carlos Salcedo: Der mexikanische Nationalspieler sticht heraus – und das nicht nur optisch durch seine blondierten Haare, den tätowierten Körper oder diverse Bling-Bling-Rücksäcke. Nein, Salcedo bringt im Vergleich zur vergangenen Saison vor allem eine deutlich höhere Präsenz auf dem Rasen mit. Aufrechter Gang, die Brust nach vorne gestreckt, eine Ausstrahlung, die ihn zu einem der Anführer machen könnte.

Nicht umsonst zählte Trainer Adi Hütter den Innenverteidiger im Interview mit der FR zu den Spielern, die „Führungsqualitäten und Erfahrung“ mitbringen. In den Zweikämpfen geht der 24-Jährige kompromisslos zur Sache, in Interviews dazu ziemlich selbstbewusst: „Wir wollen uns in der Spitze etablieren.“ Gestern allerdings reiste Salcedo aus Gais ab. Die Eintracht teilte mit, er sei planmäßig aus privaten Gründen in seine Heimat Mexiko gefolgen. Nach FR-Informationen hat er einen nicht verschiebbaren Gerichtstermin. Salcedo wird am Mittwoch, wenn das Team in Frankfurt das Training wieder aufnimmt, zurückerwartet.

Luka Jovic: Nachdem der Serbe im Pokalhalbfinale auf Schalke per Hacke den 1:0-Sieg herausschoss, ging es plötzlich abwärts – zumindest was die Einsatzzeiten betraf. Im Finale von Berlin durfte Jovic keine einzige Minute mitwirken, bei der WM in Russland lediglich eine. Ganz nachzuvollziehen ist das nicht. Denn seitdem der Angreifer vor knapp zwei Wochen wieder ins Training eingestiegen ist, präsentiert er sich in erstaunlich guter Form. Schon beim 6:2-Test gegen den SV Wehen Wiesbaden war er der beste Frankfurter, und auch bei den täglichen Einheiten zappeln die Bälle nur so im Netz. Im Frankfurter Kader gibt es seit dem freiwilligen Verzicht auf Alex Meier keinen Spieler mehr mit besseren Abschlussqualitäten als Jovic. „Der liebe Gott hat mir dieses Talent und diesen Torriecher gegeben“, hatte das 20-jährige Sturmjuwel Anfang April im FR-Interview erklärt. Die Prognose, dass Luka Jovic der kommende Stern im Eintracht-Dress werden könnte, ist daher keine allzu gewagte.

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