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Eintracht Frankfurt Bruchhagen kritisiert Ultras für Pyro-Einsatz

„Wenn sie den Fußball so lieben würden, würden sie auf diese scheiß Pyrotechnik verzichten“, wettert der ehemalige Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen im HR- „Heimspiel“.

06.11.2018 11:05
Hamburger SV - Heribert Bruchhagen
Heribert Bruchhagen, hier in seiner ehemaligen Funktion als HSV-Vorstand (Archivbild). Foto: Daniel Reinhardt (dpa)

Fußballfunktionär Heribert Bruchhagen hat Ultras und deren Einsatz von Pyrotechnik harsch kritisiert. „Wenn sie den Fußball so lieben würden, würden sie auf diese scheiß Pyrotechnik verzichten“, sagte der frühere Vorstandsboss von Eintracht Frankfurt und dem Hamburger SV in der Sendung „Heimspiel“ des Hessischen Rundfunks am Montagabend. „Ich selbst habe ein bisschen resigniert. Ich weiß, was die Ultra-Bewegung will, was sie bedeutet und welchen hohen Wert sie für viele junge Menschen hat. Aber ich stelle einfach fest, dass sie den Fußball nicht genug lieben“, fügte Bruchhagen an.

Der 70-Jährige reagierte damit auch auf die jüngsten Vorfälle im deutschen Fußball. Beim Bundesliga-Duell zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC war es vor gut einer Woche genauso zu Pyro-Vorfällen gekommen wie ein paar Tage später im Pokal bei der Partie SV Wehen Wiesbaden gegen den Hamburger SV. „Meine Hoffnung ist, dass sich eine neue Ultra-Generation entwickelt, die viel näher am Fußball ist und bereit ist, auf diese Dinge zu verzichten“, erklärte Bruchhagen. (dpa) 

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