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Eintracht Frankfurt Boateng: „Wir sind Roboter“

Eintracht-Neuzugang Kevin-Prince Boateng kritisiert den hohen öffentlichen Druck im Fußball. Besonders persönliche Medienberichte haben ihm offenbar zugesetzt.

13.09.2017 17:48
Kevin-Prince Boateng
Eintracht-Neuzugang Kevin-Prince Boateng: „Wer weiß, was ich machen würde, wenn ich nicht stark im Kopf wäre“. Foto: Marius Becker (dpa)

Eintracht Frankfurts Neuzugang Kevin-Prince Boateng kritisiert den Umgang der Medien mit vielen Fußballern. „Wenn man an Robert Enkes Selbstmord denkt, das hat zu einem Prozent auch mit der Presse und dem ganzen Trubel zu tun.

Wenn wir uns alle Artikel anschauen würden, die über mich geschrieben wurden (...) Wer weiß, was ich machen würde, wenn ich nicht stark im Kopf wäre“, sagte Boateng dem kicker.

Es habe Tage gegeben, „an denen ich gesagt habe: Ich kann nicht mehr“, sagte der Mittelfeldspieler: „Ich werde nicht nur wegen meiner Leistung kritisiert, es kann ja mal passieren, dass du schlecht spielst. Note 6? Okay, die habe ich verdient. Aber es werden persönliche Sachen geschrieben, um dir weh zu tun. Das darf nicht sein. Doch wir Fußballer sind die Roboter, die das alles hinnehmen müssen.“

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