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Eintracht Frankfurt Bendtner wieder im Gespräch

Nicklas Bendtner rückt wieder in den Fokus der Eintracht. Dem Vernehmen nach ziehen die Frankfurter eine Verpflichtung des Angreifers vom FC Arsenal zumindest ins Kalkül.

Taucht wieder mal als Gerücht auf: Nicklas Bendtner Foto: dpa

In der Gerüchteküche, in der in der Sommerpause stets heiß gekocht wird, taucht bei Eintracht Frankfurt auch in diesem Jahr wieder der Name Nicklas Bendtner auf. Zuletzt brachte die „Bild“ den Stürmer ins Spiel. Man könnte sich ein Jahr zurückversetzt fühlen, denn schon vor zwölf Monaten war der 26 Jahre alte Däne in den Fokus der Eintracht gerückt. Damals war er eigens nach Frankfurt gereist, sah sich das Stadion an, verhandelte auf der Geschäftsstelle, doch ein Transfer zerschlug sich. Die Hessen, sagte seinerzeit Sportdirektor Bruno Hübner, seien noch nicht so weit, um einen Deal dieser Größenordnung stemmen zu können. Und nun?

Celozzi wird gehen

Dem Vernehmen nach ziehen die Frankfurter eine Verpflichtung des Angreifers vom FC Arsenal zumindest ins Kalkül – auch wenn das Ganze völlig abwegig erscheint. Der extravagante Profi ist zwar ablösefrei, sein Vertrag in London läuft aus. Dennoch erscheint das Paket für die Eintracht nicht besonders realistisch. Bendtner schwebt auf einem Gehaltsniveau, von dem er doch ziemlich heruntersteigen müsste. Und die große Frage ist ohnehin, ob es sportlich Sinn macht, über den hoch aufgeschossenen Mittelstürmer, 194 Zentimeter groß, überhaupt nachzudenken. Bendtner hat für den FC Arsenal in der abgelaufenen Saison genau 164 Minuten in der Liga gespielt, er brachte es in 38 Partien auf gerade mal neun Kurzeinsätze.

Bendtner hat schon lange Zeit nicht mehr nachweisen können, dass er tatsächlich noch mithalten kann auf einem gehobenen Profilevel. Er ist zudem keine einfache Persönlichkeit, zuletzt geriet er in die Schlagzeilen, weil er sich in Kopenhagen nackt an einem Taxi rieb und dieses dann auch noch auspeitschte. Trotzdem soll auch der VfB Stuttgart mit Armin Veh Interesse an dem Dänen haben. Mit den Schwaben können die Hessen finanziell sowieso nicht mithalten, der VfB schnappte der Eintracht ja auch schon Daniel Ginczek aus Nürnberg weg. Auch der zuletzt nur selten überzeugende Schalker Stürmer Adam Szalai wird bei der Eintracht gehandelt – warum auch immer. Inzwischen steht auch fest, dass Stefano Celozzi, in den letzten beiden Jahren Back-up von Sebastian Jung, den Klub verlassen wird. Die Eintracht wird ihm keinen neuen Vertrag anbieten.

Unterdessen hat die Eintracht bekanntgegeben, dass die Fußball-AG und der eingetragene Verein einen neuen Marken- und Namenslizenzvertrag abgeschlossen haben. „Das Ziel ist, die optimale Wertschöpfung der Marke Eintracht Frankfurt in allen Bereichen des Profifußballs sicherzustellen“, sagte Vorstandschef Heribert Bruchhagen. Der alte Vertrag bestand seit 2002. Die AG bekommt nun mehr Rechte in punkto exklusiver Partnerschaften, der Verein erhält im Gegenzug zwischen 400.000 und 500.000 Euro pro Jahr mehr.

Zufrieden mit dem Spielplan

Derweil kann Eintracht Frankfurt mit dem neuen Spielplan für die Saison 2014/2015 zufrieden sein. Die Hessen starten mit einem Heimspiel gegen den SC Freiburg, das war ohnehin vorher klar, weil die Arena eine Woche später bereits wegen einer anderen Veranstaltung blockiert ist. Am zweiten Spieltag muss die Eintracht zum VfL Wolfsburg und trifft da gleich auf Sebastian Jung, der bekanntlich zum VfL gewechselt ist. Dann wird erst einmal Pause gemacht, das EM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Schottland steht ab, ehe der FC Augsburg am dritten Spieltag zum zweiten Heimspiel in den Stadtwald reist.

Das letzte Vorrundenspiel ist am Wochenende von 19 bis 21. Dezember, die Eintracht muss zu Bayer Leverkusen, was bedeutet, dass sie mit eine,m Heimspiel die 52. Saison am 23. Mai 2015 beendet. Ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Armin Veh gibt es am 9. Spieltag, wenn der VfB Stuttgart ins Stadion kommt. Das Derby gegen den FSV Mainz 05 wird am, Dienstag oder Mittwoch, am 23. oder 24 September unter Flutlicht angepfiffen, Meister Bayern München kommt übrigens am 11. Spieltag zum Duell um Punkte.

„Im Gegensatz zum Vorjahr können wir mit dem Spielplan zufrieden sein“ sagte Heribert Bruchhagen nach Bekanntgabe des Spielplans, „Freiburg ist ein attraktiver Gegner zum Auftakt“, so der Vorstandsvorsitzende des hessischen Bundesligisten weiter. In der letzten Runde hatte die Eintracht mit den Brocken Bayern München und Dortmund zu Hause sowie vier Auswärtsspielen einen extrem schweren Auftakt.

Statistiker haben übrigens festgestellt, dass ein guter Saisonauftakt Gold Wert ist. Im Durchschnitt bezogen auf 51 Jahre Bundesliga landete eine Mannschaft, die am ersten Spieltag einen Sieg schaffte, auf dem achten Platz. Wer mit einem Remis begann, beendete die Saison als Zehnter, wer verlor, musste sich mit einem elften Tabellenplatz begnügen.

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