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Eintracht Frankfurt Ante Rebic stellt sich ins Schaufenster

Der Pokalheld von Eintracht Frankfurt, Ante Rebic, bringt sich bei Bayern München ins Spiel. Auch gibt es zwei Gerüchte um mögliche Neuzugänge für die Hessen.

Ante Rebic
Mag den Ball lang. Und Bayern München? Eintracht-Stürmer Ante Rebic (r., gegen den Münchner Mats Hummels). Foto: afp

Der Erfolg frisst seine Kinder, auch bei Eintracht Frankfurt: Niko Kovac ist schon weg, Lukas Hradecky auch, Marius Wolf so gut wie. Omar Mascarell geht, wenn Real Madrid will. Und jetzt hat sich Ante Rebic, der Pokalheld, ein wenig verschwurbelt, auch verbal ins Schaufenster gestellt. Dem Onlineportal goal.com erzählte „Bruder Ante“, es sei hart „Nein zu sagen, wenn Bayern anklopft“. Lustigerweise hat Bayern gar nicht angeklopft, obwohl Bayern auf seiner Position bislang nur die Herren Ribery, Coman und Gnabry beschäftigt. Außerdem hat der neue Bayern-Coach eigentlich gesagt, er werbe keinen Spieler von der Eintracht ab. Und hat nicht einmal ein „Stand jetzt“ hinzugefügt.

Aber wer weiß schon, was alles passiert, wenn „der Gott des Geldes“ weiter „alles verschlingt“ (Freiburgs Trainer Christian Streich). Marius Wolf etwa ist ja auch von Borussia Dortmund mit einer astronomisch hohen Gage gelockt worden, die noch weit höher sein soll als bei Lukas Hradecky, der in Leverkusen runde 450 000 Euro im Monat einstreicht, allerdings brutto. Welche Dimensionen die Gehälter inzwischen erreicht haben, zeigt das Beispiel Wolf ganz gut: Der bald 23-Jährige hat Anfang Dezember 2016 noch mit der Regionalligamannschaft von Hannover 96 gegen den VfB Oldenburg gespielt. Im Winter 2017 ist er zu Eintracht Frankfurt gewechselt und kam im ersten Halbjahr auf genau drei Bundesligaspiele und eine Pokalpartie, in der er sich die Schulter brach. In seiner allerersten „richtigen“ Bundesligasaison kam er bei der Eintracht auf 28 Bundesligaspiele (fünf Tore, neun Vorlagen), sechsmal kickte er im Pokal. Dem Flügelspieler reichten also 31 Begegnungen in der höchsten Klasse und sieben im Pokal, um zu einem der Großverdiener aufzusteigen. Respekt.

Gute Saison spült erheblich mehr Geld in der Klubkasse

Aber Eintracht Frankfurt steht nach dem jüngsten Erfolg auch nicht da wie eine arme Kirchenmaus, der die besten Spieler weggekauft werden können. Diese gute Saison hat den Hessen erhebliche Mehreinnahmen beschert, knappe 60 Millionen Euro werden laut „Kicker“ an Fernseheinnahmen in die von Oliver Frankenbach verantwortete Klubkassen fließen. Geld, das die Sportliche Leitung in Beine und Steine stecken will. Der Neubau der Geschäftsstelle plus Lizenzspielerbereich im Stadtwald will gestemmt sein.

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