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Eintracht Frankfurt Ante Rebic bleibt - Stand jetzt

Die Eintracht geht davon aus, den Kroaten halten zu können - er selbst klingt allerdings unentschlossen.

Ante Rebic
Bleiben oder gehen? Ante Rebic ist sich noch nicht sicher. Foto: afp

Er ließ sich tagelang in seiner Heimat feiern, er schipperte an der kroatischen Küste über die Adria, er lieferte sich Tennismatches mit Freunden. Kurzum: Ante Rebic hat seinen wohlverdienten Urlaub nach einem herausragenden DFB-Pokalfinale und einer starken Weltmeisterschaft in vollen Zügen genossen. Seit Sonntagabend ist der 24-jährige Ausnahmestürmer von Eintracht Frankfurt wieder zurück in seiner Wohnung in der Mainmetropole. Er soll bis Mittwoch, wenn die Mannschaft von Trainer Adi Hütter nach dem Trainingslager in Südtirol wieder die Arbeit aufnimmt, einige medizinische Tests absolvieren und vor allem über seine Zukunft sprechen.

„Wir werden alles daran setzen, dass Ante bei uns bleibt“, hatte Eintracht-Manager Bruno Hübner noch vor einigen Tagen in Gais gesagt. Es gebe bisher keine Angebote für den bulligen Kroaten. Der sieht das anders – und widerspricht. „Ich weiß, dass es konkrete Angebote gibt“, sagte Rebic dem Internetportal Goal.com. Er sei froh, wenn er höre und lese, „wie viele große Trainer und große Vereine sich über mich erkundigen. Ehrlich gesagt, habe ich das auch verdient“, so Rebic.

Bei der Eintracht gehen sie mittlerweile dennoch davon aus, den wuchtigen Flügelspieler noch mindestens ein Jahr halten zu können. Zumindest dann, wenn sich die Ereignisse in den kommenden Tagen nicht doch noch überschlagen und Angebote reinflattern, die den Klub zum Umdenken zwingen. Die bisherigen Offerten sind zum einen noch etwas schwammig und zum anderen nicht wirklich beeindruckend, bewegen sich weit unterhalb der gesteckten Grenze der Frankfurter Verantwortlichen, die bei einer Überweisung von mehr als 30 Millionen Euro schwach werden könnten.

Der FC Sevilla soll hingegen nur rund 20 Millionen in Aussicht gestellt haben – bei weitem nicht genug, zumal die Eintracht ja einen erklecklichen Teil an Rebics vorherigen Arbeitgeber, den AC Florenz, weiterleiten müsste. Ein Geschäft, das sich nicht lohnen würde, weil die Hessen ja dann auch noch einen Nachfolger verpflichten müssten, von dem man nie so genau sagen kann, ob er Rebic auch nur ansatzweise ersetzen kann und ob er wie erhofft einschlägt und funktioniert. Da sind ein paar Fragezeichen zu viel im Spiel.

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