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Eintracht Frankfurt Am Wochenende spielfrei

Warum Danny Blum, Slobodan Medojevic und Branimir Hrgota große Mühe haben, es überhaupt in den Eintracht-Kader zu schaffen.

Eintracht Frankfurt - Bayer Leverkusen
Seltenes Bild: Branimir Hrgota im Einsatz. Foto: Stefan Krieger

Freitags ist meist der Tag, an dem Niko Kovac seinen Spielern weh tun muss. Zumindest sechs, sieben, manchmal acht Profis. Freitags wird der Kader benannt für das samstägliche Spiel, 18 Spieler gehören dann zum inneren Kreis, die die Punkte holen soll. Weil aber Eintracht Frankfurt über mittlerweile gut 32, 33 Profis verfügt, haben viele am Wochenende spielfrei.

Und das sind nicht nur die freigestellten Yanni Regäsel und Andersson Ordonez, die sich einen neuen Verein suchen sollen. Oder Max Besuschkow, der in dieser Runde trotz guter Trainingsleistungen in der Vorbereitung noch nie zum Einsatz kam und dem dringend geraten sei, sich ausleihen zu lassen. Es sind auch Danny Blum, Slobodan Medojevic oder Branimir Hrgota, die sich deutlich mehr ausgerechnet haben und bisher weitgehend außen vor geblieben sind.

Blum hat bisher von 1440 möglichen Minuten ganze 16 gespielt, Medojevic 28 Minuten, Hrgota bei vier Kurzeinsätzen 61 Minuten. Das ist nicht viel, Spuren haben sie nicht hinterlassen, im Grunde spielen die drei keine Rolle im Team. Hrgota, im letzten Jahr Stammspieler und einer, der zeitweise sogar einem Alex Meier vorgezogen wurde, schafft es immerhin, wie jüngst in Hamburg, ab und an im Kader zu stehen. Doch selbst da, als Kovac die Rotationsmaschine angeworfen und erstaunliche fünf Veränderungen im Team vorgenommen hatte, fand sich der Schwede auf der Ersatzbank wieder. Blum und Medojevic indes müssen regelmäßig ganz zu Hause bleiben. 

Medo hat es ganz schwer

„Alle sind nah an der Mannschaft“, macht Trainer Kovac ihnen Hoffnung, er beobachte genau, ob sich einer im Training anbiete. Aymen Barkok ist so ein Fall: Er war auch lange Zeit außen vor, verbaselte seine Chance im Pokalspiel gegen Schweinfurt. Doch er hat sich nie hängen lassen, hat gut und fleißig trainiert und kehrte zur Belohnung sogar ins Team zurück. Er könne halt nur 18 Mann nominieren, sagt Kovac. Manchmal ginge es ganz schnell, befindet der Fußballlehrer, „es kann über Nacht gehen, einer wird krank, dann muss ein anderer parat stehen.“ Danny Blum etwa sei immer eine Überlegung Wert, sagt der Coach. Man muss aber auch sagen, dass der schnelle Linksfuß mit dem präzisen, harten Schuss bei seinem bislang einzigen Kurzauftritt in Mainz nicht gerade eine gute Visitenkarte abgegeben hat.

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