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Eintracht - Augburg Hrgota und Mascarell sind fit

1. Update Vor dem Spiel der Frankfurter gegen den FC Augsburg gibt sich Eintracht-Trainer Niko Kovac trotz einiger Ausfälle kämpferisch.

Kovac
Will endlich die 40-Punkte-Marke knacken: Niko Kovac. Foto: SASCHA SCHUERMANN (AFP)

Nun ist es ja nicht so, dass nur Eintracht Frankfurt einige verletzte Spieler zu beklagen hätte. Auch dem kommenden Gegner, dem FC Augsburg, geht es nicht wesentlich besser. Im Gegenteil. Nach dem Sieg gegen den 1. FC Köln will die abstiegsbedrohte Mannschaft von Trainer Manuel Baum gegen die Eintracht ein unangenehmer Gegner sein. „Das ist der Augsburger Weg: Eklig aufzutreten, eklig zu verteidigen“, sagte Baum am Donnerstag. „Wenn jemand auf uns trifft, muss er sich denken: Jetzt spielen wir schon wieder gegen die Augsburger, da haben wir eigentlich gar keine Lust drauf.“

Augsburg muss auf Jan Morávek, Raúl Bobadilla und Caiuby sowie die gesperrten Alfred Finnbogason und Dominik Kohr verzichten. Zudem fehlt Ja-Cheol Koo, der verletzt ist, aber ohnehin wegen einer Gelb-Rot-Sperre nicht dabei gewesen wäre.

Voraussichtlich bis Saisonende wird bei der Eintracht Abwehrspieler Jesus Vallejo ausfallen. Der Leihspieler von Real Madrid zog sich am Mittwoch eine Oberschenkelverletzung zu. Da der 20-jährige Spanier bereits mehrfach Muskelverletzungen erlitten hat, soll er gründlich durchgecheckt und geklärt werden, ob es eine Ursache für die Häufigkeit gibt. „Es kann nicht sein, dass man mit 20 Jahren schon so viele Muskelverletzungen hatte“, sagte Niko Kovac. „Wir sind da in der Fürsorgepflicht, er soll ja noch mit 35 Fußball spielen können.“

Spekulationen spanischer Medien, wonach Vallejo bereits nach Madrid abgereist sei, widersprach Kovac. Die Behandlung der Verletzung des Innenverteidigers sei aber mit Real abgestimmt, dies sähen Leihverträge grundsätzlich so vor.

Den Klassenerhalt sichern

Die Eintracht liegt mit sechs Punkten Vorsprung auf Augsburg auf Rang 10 und ist seit ebenso vielen Spielen in der Bundesliga ohne Sieg. Unmittelbar nach der verlorenen Partie in Dortmund hat Trainer Niko Kovac das Heimspiel deshalb zum „Matchball“ erkoren. Mit einem Dreier würden die Hessen das Saisonziel erreichen und wären höchstwahrscheinlich alle Abstiegssorgen los.

Das Spiel wird gut besucht sein, bisher sind 49.000 Tickets verkauft worden. In der Pressekonferenz zur Begegnung sagte Kovac, dass im abschließenden Training der Eintracht 20 Feldspieler auf dem Platz waren. Auch die angeschlagenen Hrgota und Mascarell sind laut Kovac wieder fit.

Es geht für beide Seiten um viel, wie Kovac betont.  „Es geht auf die Zielgerade zu. Wir sind uns der Bedeutung des morgigen Spieles bewusst. Wir möchten den ersten Matchball nutzen, und einen Haken hinter den Klassenerhalt machen. Gegen Augsburg  können wir das klar machen“.

Die Hinrunde lief optimal für die Hessen, seit der Winterpause geht nicht mehr viel. Das weiß natürlich auch der Trainer:  „Wir haben viele gute Sachen gemacht. Wir sind in der Bringschuld, was die Rückrunde anbelangt. Ich bin davon überzeugt, dass wir das Spiel morgen gewinnen werden“. Man wolle „den Gegner unter Druck setzen, egal mit welchem System. Gegen Augsburg ist ein anderes Spiel als gegen Dortmund.“

Abschließend zieht Kovac einen Vergleich zur letzten Saison, da wäre die Situation „wesentlich schwieriger“ gewesen. Aber auch das wäre letztendlich „gemeistert worden“ - wenn auch erst in der Verlängerung.

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