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Bundesligastart Hütter wünscht sich was

Der Eintracht-Trainer fordert vor dem Bundesliga-Auftakt beim SC Freiburg noch einen Qualitätsspieler.

Eintracht Frankfurt
Auf dem Sprung in die Startelf: Gelson Fernandes - rechts Trainer Hütter neben Neuzugang Kostic. Foto: hübner

Nun also geht es endlich richtig los. Supercup, DFB-Pokal - das ist Vergangenheit, dummerweise hat Eintracht Frankfurt dabei „zweimal auf den Hinterkopf“ bekommen, wie Trainer Adi Hütter uneitel sagte, aber jetzt, da die Bundesliga ihre Pforten zur 56. Saison öffnet, soll vieles, wenn nicht alles, besser werden. Viel schlechter geht es kaum noch, und wenn die beiden Rückschläge für eines gut waren, dann, dass niemand sagen kann, Eintracht Frankfurt sei nicht gewarnt worden.

Und doch ist die Bundesliga, das Kerngeschäft, anders. Kaum ein Klub weiß seriös, wo er nach siebenwöchiger Vorbereitungszeit genau steht, das gilt für den SC Freiburg, Gegner heute Nachmittag im Schwarzwald-Stadion (15.30 Uhr), genauso wie für die Eintracht. In Frankfurt ist freilich Ernüchterung eingezogen, die schöne Euphorie des Sommers ist einer gewissen Schwermut gewichen, gespeist durch wenig begeisternde Spiele und einer bislang unglücklich anmutenden Personalpolitik, was alles zusammen auch den Eintracht-Vorstand Fredi Bobic dazu bewogen hat, zu unken, wonach die Hessen vor „einem schweren Jahr stehen“. Auch Trainer Hütter sieht sein Team vor der Aufgabe im Breisgau „nicht als Favorit“. Man gehe nicht gerade mit „einer Riesenbrust“ in dieses Spiel“, sagte der Coach am Tag vor der Partie, zumal er auf seinen Vize-Weltmeister Ante Rebic definitiv verzichten muss.

Der Kroate, einer der Schlüsselspiel im Frankfurter Ensemble, laboriert noch immer an den Folgen eines Schlags auf das Sprunggelenk, den er sich im ersten WM-Gruppenspiel gegen Argentinien (3:0) zugezogen hatte. Unmittelbar nach seinem 1:0-Treffer musste der 24-Jährige verletzt das Feld verlassen, im Finale etwa konnte er nach eigener Aussage nur mit Spritzen und Schmerzmitteln spielen. Und offenbar spielte er auch angeschlagen im Supercup, wenn auch nur für eine halbe Stunde. „Vielleicht war der Einsatz gegen Bayern nicht richtig“, räumte Hütter jetzt ein: „Aber er hat signalisiert, dass er spielen möchte. Im Nachhinein kann man sagen: Das hätte man besser lösen können, aber da vertraut man dem Spieler.“ Seit seiner Rückkehr aus dem WM-Urlaub hat Rebic ganze drei Mal mit der Mannschaft trainiert, dazu zwickten die Adduktoren. Eintracht Frankfurt hofft, dass es sich bei der Blessur am Knöchel nicht um ein schwerwiegenderes Problem handelt, immerhin fand die Partei am 21. Juni statt, vor mehr als zwei Monaten, und noch immer hat der Stürmer Beschwerden.

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