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Bilanz Trainingslager Reinbeißen und sich wohlfühlen

Eintracht Frankfurt fühlt sich nach Abschluss des spanischen Trainingscamps für die Rückserie gerüstet. Der Vertrag mit Marius Wolf bis 2020 ist fix.

Fussball Testspiel, Eintracht Frankfurt - FC Erzgebirge Aue
Auch im Trainingslager immer vorneweg: Kevin-Prince Boateng (rechts). Foto: Jan Huebner

Zum guten Schluss ließ sich an der Costa Blanca noch einmal die Sonne blicken, ein heller, wunderschöner Januartag rundete die kurze Dienstreise der Frankfurter Eintracht ab. Fünfeinhalb Tage im Südosten Spaniens gingen am Sonntagmittag zu Ende, am frühen Abend landeten die Bundesligafußballer schließlich wieder im tristen Grau Frankfurts. „Die Mannschaft hat ordentlich mitgemacht“, bilanziert Niko Kovac, der Fußballlehrer. Das klingt weder enthusiastisch noch zweifelnd, sondern einfach nur nüchtern. Der 46-Jährige gibt sich keinen Illusionen hin, Luftschlösser will er keine bauen. „Es geht bei Null los. Keiner weiß, wo er steht.“ So wie immer, wenn die Bundesliga Pause macht, auch wenn diese so kurz wie nie in ihrer Geschichte ausgefallen ist.

Kovac greift oft ein

Am Samstag haben die Hessen ihr einziges Vorbereitungsspiel gewonnen, in dreimal 45 Minuten besiegten sie den Zweitligisten FC Erzgebirge Aue souverän mit 3:1, die Tore erzielten Sebastien Haller, Branimir Hrgota und Mijat Gacinovic – allesamt im zweiten Drittel der Partie. Da war die Eintracht klar der Chef im Ring und zeigte auch spielerisch eine ansprechende Darbietung. Im ersten Abschnitt indes traten die Frankfurter in der Offensive so auf, wie über weite Teile der Vorrunde: behäbig, einfallslos, der Ball wurde wieder oft quer oder zurück gepasst.


Das hat dem Coach nicht gefallen, er griff immer wieder korrigierend ein. Aymen Barkok wurde fast schon eine Einzeltrainerstunde unter freundschaftlichen Wettkampfbedingungen zuteil. „Spiel doch nach vorne, warum immer nach hinten?“, rief Kovac ihm zu. Oder: „Aymen, diagonal anbieten.“ Barkok hörte genau zu, er zeigte eine starke Leistung und gehört sicher zu den Gewinnern der kurzen Vorbereitung. „Er war in aller Munde, dann ist er in ein Loch gefallen, was ganz normal ist“, sagt Sportdirektor Bruno Hübner. „Viele haben ihn dann schon abgeschrieben, aber im Moment macht er es richtig gut.“

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