Lade Inhalte...

Bernd Hölzenbein „Einmal Versager, dann wieder Weltklasse“

Eintracht-Legende Bernd Hölzenbein spricht kurz vor seinem 70. Geburtstag über fehlendes Selbstvertrauen, große Erfolge, die von Disharmonie geprägt waren, und seine ganz besondere Beziehung zu Jupp Heynckes.

„Als ich meine ganzen Tore gesehen habe, war ich so was von stolz“, sagt Bernd Hölzenbein Foto: Stefan Krieger

Wie viele Interviews Bernd Hölzenbein, die Eintracht-Legende, in den vergangenen Tagen geben musste, kann er gar nicht so genau sagen. „Bestimmt zehn“, sagt „Holz“. Wahrscheinlich sind es noch viele mehr. Dazu muss man wissen: Nichts mag er so wenig wie Interviews. Das ist allerdings in diesem Fall unausweichlich, denn Bernd Hölzenbein wird am kommenden Mittwoch 70 Jahre alt.

Der Ehrenspielführer, dreifacher Pokalsieger und Uefa-Cup-Gewinner mit der Eintracht und Weltmeister 1974, wird seinen Ehrentag in aller Ruhe und Abgeschiedenheit begehen. Eine große Gala der Eintracht, wie der Klub sie auch vor anderthalb Jahren zu Ehren der anderen Ikone, Jürgen Grabowski, initiierte, lehnte Hölzenbein ab. „Das ist für mich Stress.“ Am Dienstag wird der frühere Vizepräsident und Manager mit seiner Frau verreisen.

Herr Hölzenbein, welche Frage wurde Ihnen im Laufe Ihres Lebens am häufigsten gestellt?
War es ein Elfmeter oder nicht? Egal, wo ich bin, das kommt immer als erstes. Ich antworte dann immer: Elfmeter war es auf jeden Fall. Die Frage, die man mir stellen müsste: War es ein Foul?

Und?
Natürlich war es ein Foul (lacht).

Hat Sie die Diskussion um diese vermeintliche Schwalbe irgendwann genervt?
Ja, zwischenzeitlich war das schon nervig. Andererseits ist es ja so, dass es das Finale der Weltmeisterschaft 1974 war, und wenn es diese Situation nicht gegeben hätte, wäre vielleicht vieles anders gelaufen. Vielleicht wären wir nicht Weltmeister, sondern nur Zweiter geworden. Das ist hypothetisch, klar.

Und Sie bleiben dadurch seit mehr als 40 Jahren im Gespräch.
Es ist ja auch schön, und gerade nach dem letzten WM-Titel in Brasilien ist ein Hype um die alten Weltmeister entstanden, das war schon phänomenal. In der U-Bahn, in der Straßenbahn, überall werde ich angesprochen. Ein unglaublicher Wirbel. Und die Leute heute wollen ja keine Autogramme mehr, die wollen alle Fotos.

Aber so der Selfie-Typ sind Sie noch nicht geworden?
Nee, nicht so richtig (lacht).

Sie werden ja nächste Woche 70 Jahre alt. An welche Ereignisse denken Sie zurück, welche bleiben bei Ihnen haften?
Da gibt es so vieles. Und ich möchte Ihnen da eine kleine Anekdote erzählen. Ich habe mir von der DFL vor zwei Jahren eine DVD mit all meinen 160 Toren zusammenstellen lassen. Okay, die DFL hat nur 130 gefunden, die anderen waren auch im Archiv nicht mehr aufzutreiben. Und als ich mir die DVD das erste Mal angesehen habe, da war ich so was von stolz, das können Sie sich nicht vorstellen. Ich hatte viele Tore gar nicht mehr in Erinnerung, da waren tolle, wunderbare Treffer dabei, viele Kopfballtore auch. Und auch die Tore gegen Bayern München...Wenn du dann auf dem Video siehst, wie Franz Beckenbauer auf Sepp Maier geschimpft hat – herrlich (lacht). Diese DVD hat mir noch mal Aufwind gegeben.

Weil Sie da erst gemerkt haben, wie gut Sie eigentlich waren?
Vielleicht, ja. Das könnte man so sagen. Mein Selbstbewusstsein war ja nie so ausgeprägt. Es gibt da ja die eine Geschichte, als ich damals mit Bernd Nickel beim Probetraining der Eintracht in Holland war. Der Nickel war so überragend, da habe ich zu mir gesagt: „Nee, Bernd, das schaffst du nicht, das wird nix.“ Und dann bin ich nach Hause gefahren und habe am nächsten Tag für die TuS Dehrn in der Bezirksliga gespielt. Da habe ich in vielen Spielen sieben, acht Tore gemacht. Aber die Nummer bei der Eintracht, die schien mir eine Nummer zu groß. Das Thema war durch für mich.

Und dann?
Dann rief die Eintracht plötzlich drei Monate später an und fragte nach, ob ich Interesse hätte. Natürlich wollte ich dann. Ich habe – genauso wie Bernd Nickel – erst bei den Amateuren gespielt. Ich habe von der Eintracht auch kein Geld gefordert, meine einzige Bedingung war, dass ich mit aufs Mannschaftsfoto bei den Profis darf. Das habe ich geschafft, und das Bild hängt hier noch irgendwo, es war 1966.

Lesen Sie bitte weiter auf der nächsten Seite.

Aber diese Geschichte mit dem fehlenden Selbstvertrauen, die hat sich nie so ganz gelegt bei Ihnen?
Ihr früherer Kollege Dieter Hochgesand hat damals mal einen Bericht über mich geschrieben, der mich so beschrieben hat, wie ich wirklich bin. Er hat es richtig getroffen. Das war für mich nicht unbedingt vorteilhaft, aber die Wahrheit.

Was war denn die Kernbotschaft des Artikels?
Einmal Versager, dann wieder Weltklasse. Jemand, den keiner greifen kann, der sich einen Kopf macht und sensibel war, der mal überragend und dann von der Rolle war. Ich war manchmal erschrocken über mich selbst, aber ich konnte es nicht ändern. Von heute auf morgen hatte ich plötzlich ein Riesenselbstbewusstsein, einen Tag später habe ich wieder den Kopf hängen lassen.

Sie haben sich auch von äußeren Einflüssen aus dem Konzept bringen lassen.
Allerdings. Bei uns kamen damals ja meistens nur 13 000, 14 000, 15 000 Zuschauer, es waren alles Männer und alles Experten. Und ich habe sie sogar unten auf dem Feld schreien hören. Und wenn dann einer rief: „Lauf mal, du Flasche“, dann war es bei mir vorbei, dann bin ich in mir zusammengesunken.

Hätten Sie andernfalls eine noch größere Karriere machen können?
Nein, das nicht. Ich habe so vieles erreicht. Ich bin Weltmeister geworden und habe da meinen Anteil gehabt. Und auch da hatte ich Glück. Wenn wir in der Vorrunde nicht gegen die DDR verloren hätten, hätte ich ja zu 99,9 Prozent gar nicht gespielt. Der Helmut (Bundestrainer Schön; Anm. d. Red.) hätte seine Mannschaft ja sonst nicht verändert. Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Und es gab diese Geschichte mit Jupp Heynckes. Mit ihm hatten Sie ausgemacht, dass sich derjenige, der im Finale spielt, zehn Minuten vor Schluss auswechseln lässt, damit beide gespielt und ihren Anteil haben. Das hat nicht geklappt, Sie haben gespielt – und sie haben durchgespielt. Es heißt, Sie hätten das mit Jupp Heynckes bis heute nicht klären können.
Das stimmt. Jupp wollte das nie. Ich habe es erst unlängst noch mal versucht, als Grabi (Eintracht-Ikone Jürgen Grabowski; Anm. d. Red.) hier seine Feier zum 70. Geburtstag hatte. Da war Jupp auch da, aber er wollte nicht. Ich hatte als Spieler ein super Verhältnis zu ihm, und eigentlich war er ja gesetzt auf links. Aber dann habe ich gespielt im Endspiel.

Und warum haben Sie sich nicht auswechseln lassen, wie es vereinbart war zwischen ihnen?
Es ging nicht. Die Holländer haben gedrängt ohne Ende, wir haben ja gar keine Luft mehr gekriegt, da gab es gar keine Möglichkeit. Und da konnte ich nicht sagen: „Herr Schön, wechseln Sie mich aus, ich habe das so mit dem Jupp ausgemacht.“

Trägt das Ihnen Heynckes nach?
Also es ist nicht so, dass wir nicht miteinander sprechen, aber er klammert dieses Thema aus. Ich habe es, wie gesagt, noch mal versucht, aber da sagte er nur: „Hör auf damit, ich will nix mehr davon hören.“ Er war halt extrem enttäuscht.

War das auch ein Thema, als Sie ihn 1994 als Trainer zur Eintracht holten?
Nein, darüber wurde damals nicht gesprochen. Und Jupp war sicher nicht schuld, dass es damals nicht so lief wie wir uns das vorgestellt hatten. Unser Kader war einfach nicht gut genug, und dafür war ich verantwortlich. Der Jupp hatte immer dann Erfolg, wenn er gute Mannschaften hatte. Wenn er kein gutes Team hatte, hatte er auch keinen Erfolg. Aber das ist ja normal. Ich sehe das grundsätzlich so, dass die Position des Trainers überbewertet wird. Es geht doch um die Mannschaft. Wenn die gut ist, wird sie Erfolg haben. Das Wichtigste als Trainer ist doch, dass du führen kannst und eine gewisse Autorität hast. Wenn sie über dich lachen und dich nicht ernstnehmen, dann hast du keine Chance. Aber wenn du eine Qualität im Kader hast, dann läuft vieles von alleine. Das ist ja nichts Geheimnisvolles, das sind ja keine Zauberer, die Trainer.

An welche Erlebnisse mit der Eintracht denken Sie besonders gerne zurück?
Die Pokalsiege. Wobei es da auch diesen Erfolg 1975 in Hannover gegen den MSV Duisburg gab. Da war ich nicht so glücklich, das sieht man auch auf den Siegerfotos. Da habe ich den Kopf wieder hängenlassen.

Weshalb?
Weil ich so schlecht war, obwohl ich das Tor von Charly Körbel noch vorbereitet habe. Aber ich war so enttäuscht von mir, das konnte ich kaum ertragen, ich habe mich gefühlt, als hätten wir 0:4 verloren. Es war sehr unbefriedigend.

Also ist die eigene Befindlichkeit wichtiger als der Sieg?
Natürlich habe ich mich mit der Mannschaft gefreut, aber ich hatte viel mehr von mir erwartet, deshalb war ich so niedergeschlagen.

Die großen Erfolge der Eintracht waren ja nie von großer Harmonie geprägt. Nach dem Uefa-Cup-Triumph 1980 soll die Stimmung ja auch eher mies gewesen sein.
Die Stimmung auf der Feier damals im Queens-Hotel war ziemlich schlecht, das stimmt. Der Grabi hatte Stress mit Trainer Friedel Rausch, und mir hatte einer gesteckt, dass Friedel mich auswechseln wollte. Das war tödlich. Das konnte ich nicht glauben. Ich war Kapitän, hatte im Hinspiel in Gladbach ein Tor gemacht, und dann wollte er mich auswechseln. Das hatte ich nicht für möglich gehalten. Da habe ich gesagt: „Mit dem rede ich nicht mehr.“ Ich habe mich dann alleine an einen Tisch gesetzt und später den Pokal mit nach Hause genommen.

Trotzdem war dieser Titel etwas Besonderes für die Eintracht. Welchen Stellenwert hat er bei Ihnen?
Einen sehr großen. Viele Jahre dachte ich, dass er auf einer Linie mit dem WM-Titel steht. Aber als ich dann merkte, welchen Hype die Weltmeisterschaften auslösen, gerade in den letzten Jahren, dann muss ich sagen, der WM-Titel hat doch eine etwas größere Bedeutung.

Lesen Sie bitte weiter auf der nächsten Seite.

Nach dem Ende Ihrer aktiven Karriere, dem Abstecher in den USA und einer kurzen Epoche in Salmrohr, standen Sie plötzlich, im November 1988, als Vizepräsident in der Verantwortung. War ja logisch, oder?
Nicht ganz. Es war diese berühmte Versammlung im Palmengarten mit dem Boxhieb. Ich saß mit Grabi hinten, plötzlich hat einer meinen Namen gerufen. Ich hab kurz gezuckt, die anderen haben gelacht, und dann habe ich die Hand gehoben. Der Versammlungsleiter hat mich auf die Bühne gebeten und gesagt: „Ihn muss ich ja nicht vorstellen.“ War mir ganz recht, ich wollte eh keine große Rede halten. Ich habe keinen Ton gesagt und bin zum Vizepräsidenten gewählt worden, wie letztes Jahr Peter Fischer zum Präsidenten (mit fast 99 Prozent der Stimmen, Anm. d. Red.).: Alle haben die Hand gehoben.

Es folgte eine sehr intensive, sehr erfolgreiche Zeit. Relegationsspiel gegen Saarbrücken gewonnen, Bein, Falkenmayer, Weber, Yeboah geholt, Jörg Berger war Trainer, und die Qualifikation für den Uefa-Cup wurde regelmäßig geschafft mit Trainern wie Klaus Toppmöller oder Dragoslav Stepanovic.
War alles wunderbar. Wir hatten nur das Problem, dass wir im Uefa-Pokal immer zu früh ausgeschieden sind. Wir sind nie weit gekommen, nie dahin, wo richtig gutes Geld zu verdienen war. Wir haben nie frisches Geld einnehmen können.

Aber Sie haben diese erfolgreiche Mannschaft zusammengestellt?
Ja. Aber es war auch viel Glück dabei. Ich habe viel aus dem Gefühl heraus entschieden, aus dem Bauch. Und wir haben die Stars Yeboah, Stein, Möller und wie sie alle hießen auch gepflegt und gehegt. Wir mussten immer wieder neue Geldquellen auftun, neue Sponsoren suchen. Das war eine spannende Zeit. Aber wir hatten schon Granaten, Andy Möller, Uwe Bein, mit denen ich heute übrigens noch engen Kontakt habe, Weber, Yeboah, Eddy Schmitt, und dann schießt er an den Pfosten, der Blödmann(lacht).

1992 in Rostock, beim 1:2, als die Meisterschaft verspielt wurde. Es bleibt ein Trauma.
Das hat mich damals sehr, sehr getroffen. Es war eigentlich die größte Enttäuschung in meinem sportlichen Leben. Wir waren uns so sicher. Aber das eigentlich entscheidende war: das letzte Heimspiel gegen die Bremer, die noch halb betrunken waren nach dem Europapokalsieg zwei Tage zuvor. Da haben wir nur 2:2 gespielt.

Es hieß, die Bremer wollten eigentlich keine große Gegenwehr leisten. Doch dann sollen ein paar Frankfurter übertrieben gefoult haben, das hat ihren Ehrgeiz angestachelt und dann sind sie sauer geworden.
Ja, das kann sein. Das habe ich auch gehört. Aber Rostock, ojejoje. Die Heimfahrt aus Rostock, das war grauenhaft. Schrecklich. Ich habe davon geträumt, den Titel zu holen. Deutscher Meister war ja nur die 59er-Mannschaft.

Das war die letzte Chance, Meister zu werden?
Man kann davon ausgehen, dass es jetzt noch ein bisschen dauert. Damals standen die Bayern mit uns auf gleicher Ebene, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich.

Und dann kam vier Jahre später der ganz schwere Schlag: Der erste Abstieg aus der Bundesliga.
Da war ich ganz schlecht drauf. Ich hatte noch prognostiziert, dass wir zwischen Platz sieben und neun abschneiden. Ich habe das völlig falsch eingeschätzt. Der Kader war nicht gut genug. Da habe ich schon früh resigniert, war auch nicht mehr motiviert. Es gab die ganze Saison über Grabenkämpfe, es gab kaum Geld. Ich habe dann von mir aus gekündigt.

Was kam danach?
Ich habe noch ein halbes Jahr Co-Trainer bei Viktoria Aschaffenburg gemacht, ohne Gehalt, nur Fahrtspesen. Trainer war Horst Heese. Das war auch schrecklich. Ich bin immer vorne weggelaufen und die Spieler sind nicht mitgekommen. Ich war seinerzeit schon Anfang 50, aber immer noch so ehrgeizig,und ich bin den 20-,25-jährigen Spielern weggelaufen. Prompt sind wir abgestiegen.

War denn der Yeboah-Prozess, der Sie viel Geld gekostet hat, der Tiefpunkt in Ihrer Funktionärskarriere.
Finanziell bin ich da mit einem blauen Auge davon gekommen. Auch die Eintracht hat sich großzügig verhalten und einen Teil dazu beigetragen, dass es nicht ganz so schlimm endete. Aber da habe ich auch gemerkt, wer zu mir steht und wer nicht.

Und wie kamen Sie zurück zur Eintracht, in die Scout-Abteilung des Klubs und als Berater des Vorstandes?
Der Herri (Heribert Bruchhagen, Anm. d. Red.) hat mich geholt, 2004 war das. Zuvor hat es Diskussionen gegeben, ob ich wieder zurückdürfte. Viele waren dagegen, sie wollten mich nicht mehr. Nur der Herri wollte mich.

Das große Thema seinerzeit war ja Caio.
Ach, der Caio. Er hat ja nicht viel verdient bei uns. Das meiste Geld haben die Berater eingesteckt. Er war ein einfacher Junge, aber furchtbar nett. Er spielt in der Schweiz, bei Grasshopper Zürich und schießt immer noch schöne Tore. Und ist deutlich schlanker.

Um jetzt den großen Bogen zu schlagen: Wie groß sind Ihre Sorgen, die Eintracht könnte 2016, 20 Jahre nach dem allerersten Abstieg, erneut absteigen?
Ich bin zu 100 Prozent davon überzeugt, dass wir drinbleiben. Selbst wenn Alex Meier jetzt ausfallen sollte, dann muss halt ein anderer einspringen und treffen. Und ich glaube, dass irgendwann auch wieder das Glück zu uns zurückkehrt.

Wie lange wollen Sie denn noch arbeiten als Scout und Berater des Vorstandes?
Ich weiß es selbst noch nicht. Ich fahre jeden Morgen gerne hierher. Die Zusammenarbeit mit Bernd Legien und den anderen aus der Abteilung ist gut, wir sprechen uns gut ab. Ich habe noch keine Ambitionen, aufzuhören. Ich kann ja nicht nur Golf spielen. Und wenn ich mit dem neuen Vorstand Sport gut klar komme, mache ich gerne weiter.

Interview: Ingo Durstewitz und Thomas Kilchenstein

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
  • Nutzungsbasierte Onlinewerbung
  • Mediadaten
  • Wir über uns
  • Impressum