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Ben-Hatira Ein Vorfall im Teambus

Der Last-Minute-Wechsel von Änis Ben-Hatira zu Eintracht Frankfurt steht in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung des Profis mit seinem bisherigen Teamkollegen Mitchell Weiser.

02.02.2016 13:22
Jetzt bei der Eintracht: Änis Ben-Hatira. Foto: imago/Metodi Popow

Nach Informationen von „Bild“ und „BZ“ online war es am Samstag auf der Rückreise der Herthaner aus Bremen (3:3) im hinteren Teil des Teambusses nach Diskussionen über das Zustandekommens des Remis zu einer Auseinandersetzung zwischen Weiser und dem Deutsch-Tunesier gegenkommen, bei der Ben-Hatira handgreiflich wurde

Hertha BSC bestätigte den Vorfall am Dienstag auf seiner Homepage. Der Hauptstadtclub „hat darauf sofort reagiert und die entsprechenden Konsequenzen gezogen. Denn Fairness, Anstand, Respekt und Teamgeist gehören bei uns zu den wichtigsten Grundsätzen im Verein“, heißt es in der Hertha-Erklärung. Die Verantwortlichen, die vorne im Bus saßen, hatten von der Rangelei erst nach Ankunft in Berlin erfahren.

Trainer Pal Dardai fragte sein Team vor dem Auslaufen am Sonntag, ob es noch irgendetwas gebe. Daraufhin erzählte Ben-Hatira, der sich inzwischen bei Weiser entschuldigt hatte, von dem Vorfall. Daraufhin hatte Dardai nach „Bild“-Informationen die Beteiligten sowie den achtköpfigen Mannschaftsrat in sein Trainerzimmer zitiert. Danach sei klar gewesen, dass Ben-Hatira keine Zukunft mehr in Berlin habe.

Ben-Hatiras neuer Chef bei Eintracht Frankfurt, Sportdirektor Bruno Hübner, bestätigte der „Bild“: „Wir wussten von dem Vorfall. Das sollte im Mannschaftssport nicht passieren, passiert aber halt trotzdem. Für ihn ist Frankfurt ein Neustart, wir glauben, dass er unserer Mannschaft hilft.“

Ben-Hatira zeigte sich reumütig. „Es ist leider passiert und ich kann es nicht mehr ändern. Aber es wird von meiner Seite nicht mehr vorkommen“, sagte er während der Pressekonferenz, die von Trainer Armin Veh nach knapp 21 Minuten genervt abgebrochen wurde: „Ich hatte natürlich auch die Möglichkeit, bei der Hertha zu bleiben. Aber die Chance in Frankfurt hat sich ergeben, das war für mich ein großes Glück, das ich wahrnehmen durfte.“ (dpa/sid)

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