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Aufgezeichnet: Simon Falette „Aktuell bin ich bei der Eintracht“

Eintracht-Verteidiger Simon Falette über sein Debüt in der Nationalmannschaft und die schwierige Situation beim Pokalsieger.

Simon Falette Eintracht Frankfurt 3 Portrait Training Eintracht Frankfurt Frankfurt am Main ***
Simon Falette, am Ball zur Zeit nur im Training. Foto: imago

Vor wenigen Tagen erst hat Simon Falette ein neues Kapitel in seiner Karriere als Fußballer aufgeschlagen, da debütierte der Eintracht-Profi nämlich für die Nationalmannschaft Guineas. Der französische Innenverteidiger stand beim 1:1 gegen die Elfenbeinküste eine knappe Stunde auf dem Feld; Guinea reichte der Punktgewinn, um sich für die Afrikameisterschaft 2019 zu qualifizieren. Mittlerweile ist der 26-Jährige zurück in Frankfurt und spricht über…

…seine Beweggründe, das Angebot anzunehmen, zukünftig für Guinea zu spielen: Mein Großvater hat dort seine Wurzeln, ein Cousin von mir lebt dort. Ich habe mich lange auf den europäischen Fußball konzentriert, jetzt war es an der Zeit, für Guinea zu spielen. Ich bin mit dem Verband schon einige Jahre im Gespräch. Ich hätte auch für Französisch-Guayana auflaufen können, dort lebt der Großteil meiner Familie, aber ich habe mich jetzt so entschieden. 

…die Mitspieler in der Nationalelf: Die meisten kenne ich, sie spielen fast alle in Europa. Mit einigen habe ich zusammengespielt, andere kenne ich, weil wir schon gegeneinander angetreten sind. Ich wurde herzlich empfangen, es ist alles gut gelaufen.

…die Bedingungen während des Spiels: Es war heiß, sehr heiß, 35 Grad, da muss man sich erst mal an die Temperaturen anpassen. Und auch jetzt muss man sich wieder umstellen und aufpassen, dass man sich nicht erkältet, deshalb packe ich mich gut ein. Aber es war insgesamt sehr erfolgreich, wir haben uns für den Afrika-Cup qualifiziert, das ist ein guter Wettbewerb, auch wenn er jetzt ja im Sommer ausgetragen wird. Da sind die Temperaturen in Kamerun schon sehr hoch, das ist kompliziert, aber okay, Fußball kann man bei jeder Temperatur spielen.

…seine schwierige Situation bei der Eintracht: Dass ich jetzt in Guinea spielen konnte, war schon wichtig für mich, weil ich hier ja nicht so viel Spielzeit hatte. Aber ich werde mich weiter anbieten, um mehr Spielzeit zu bekommen. Zuletzt hatte ich auch leichte Probleme am Sprunggelenk, die jetzt aber abgeklungen sind. Ich lasse nicht locker, obwohl es für mich natürlich nicht leicht ist. Ich bin  - Stand jetzt ­– mit meiner Einsatzzeit nicht zufrieden, aber ich werde weiterarbeiten.

…einen möglichen Wechsel im Winter: Aktuell bin ich bei der Eintracht, und es gefällt mir hier.  Ich werde versuchen, mich zu empfehlen. Es ist ja nur noch ein guter Monat, dann beginnt schon die Winterpause. Bis dahin will ich alles ausblenden und hier alles geben. Wenn ich jetzt schon daran denken würde, wegzugehen, stelle ich für mich keine guten Arbeitsbedingungen her. Deshalb werde ich mich voll konzentrieren, konsequent trainieren und alles versuchen, um mit der Mannschaft unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen.

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