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Aufgezeichnet: Kevin Trapp „Uns fehlt es an nichts“

Eintracht-Torhüter Kevin Trapp äußert sich im Trainingslager in Florida zur Winterpause, den Chancen der Eintracht in der Rückrunde und zu Rückkehrer Sebastian Rode.

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Spielt auf Leihbasis bei der Eintracht: Kevin Trapp. Foto: Jan Huebner (imago)

Die erste Einheit auf dem Platz im zehntägigen USA-Trainingslager von Eintracht Frankfurt war gleich eine schweißtreibende. Knapp 100 Minuten ließ Trainer Adi Hütter seine Schützlinge in der IMG-Akademie südlich von Tampa bei angenehmen 20 Grad schwitzen. Während die Rekonvaleszenten David Abraham und Timothy Chandler nur beim Aufwärmprogramm mitmachten und danach ein individuelles Programm abseits der Gruppe absolvierten sowie die ebenfalls angeschlagenen Mijat Gacinovic und Allan Souza locker um den Platz trabten, war ein anderer natürlich mittendrin: Kevin Trapp.

Der 28-jährige deutsche Nationaltorhüter, der nicht mit der restlichen Mannschaft aus Frankfurt, sondern direkt von seinem Urlaubsdomizil aus Brasilien angereist war, sprach nach der Einheit mit den anwesenden Reportern über…

…den eigenen Fitnesszustand sowie den seiner Kollegen nach der kurzen Winterpause von nur elf Tagen.

Das ist alles gut, ich habe mich ja fit gehalten über die Weihnachtspause. Aber so schlau sind wir alle, vor allem vor dem Hintergrund, dass uns nicht so viel Zeit bleibt. Auch hier in den USA können wir nicht allzu viel trainieren, da stehen zwischendurch ja noch zwei Spiele an. Ich glaube aber, dass wir körperlich alle auf einem guten Level sind. Obwohl wir in der Hinrunde viele Spiele hatten, konnten wir fast immer viel laufen und über den Schmerzpunkt hinausgehen.

… die Bedingungen an der IMG-Akademie in Bradenton, 50 Kilometer südlich von Tampa, in der die Frankfurter ihr Trainingslager aufgeschlagen haben.

Wir haben hier optimale Bedingungen, um uns vorzubereiten. Uns fehlt es an nichts. Das ist aber auch wichtig, weil wir gegen Freiburg einen guten Start hinlegen wollen. Zu Hause sollten wir das Spiel gewinnen. 

…den Umgang mit der hohen Belastung.

Im Januar ist es ja mal ein bisschen ruhiger, da müssen wir nicht wie in der Hinrunde alle drei Tage ran. Dass wir ein bisschen müde waren und Verletzte hatten, das hat man schon gemerkt. Für uns ist aber allgemein wichtig, dass wir wissen, was wir können. Wenn wir laufen, kämpfen und dazu fußballerische Qualität zeigen, dann ist es schwer, uns zu schlagen. Es wäre schön, wenn wir am Ende der Saison sagen können, dass wir eine richtig geile und erfolgreiche Saison gespielt haben.

…über die Chancen der Eintracht in der restlichen Saison.

Wir wissen, dass wir eine Rückrunde vor uns haben, die richtig gut werden kann. Das wir sehr, sehr erfolgreich sein können. Wir haben definitiv die Qualität, um unter die ersten Sechs zu kommen. Natürlich sind es viele Mannschaften, die da oben mitspielen, aber wir haben bewiesen, dass wir das können. Wir müssen ehrgeizig sein und daran glauben.

…über das gestiegene Selbstvertrauen.

Wenn du nach 17 Spielen auf Platz sechs stehst, dann darfst du Selbstbewusstsein haben. Dann darfst du den sechsten Platz als Ziel haben.

…über Winterzugang Sebastian Rode.

Das ist ein guter Transfer. Seppl muss sich an nichts gewöhnen, er kennt alles, die Stadt, den Verein, die Fans. Wir sind alle von seinen Qualitäten überzeugt, er wird uns sicher weiterhelfen.

Aufgezeichnet von Daniel Schmitt

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