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Schlappekicker Große Bühne für ein Gudesding

1. Update Mehr als 120 Gäste nehmen an der Schlappekicker-Preisverleihung im Kaisersaal teil.

28.11.2017 16:01
Schlappekicker
Große Freude: Schlappekicker-Vorsitzender Arnd Festerling und Schirmherr Charly Körbel überreichen Rainer Weiss, Jakob Berthoud und Luis Engelhardt (von links) den Schlappekicker-Preis. Rechts der Gastgeber im Kaisersaal, Oberbürgermeister Peter Feldmann. Foto: Peter Jülich

Am Sonntag standen sie noch auf dem Rasen, kämpften, ackerten und rackerten – und behielten am Ende mit 4:1 beim FFC Victoria die Oberhand. Am Montagabend waren die Fußballer des FC Gudesding dann auf einer ganz anderen Bühne zu Gast. Im geschichtsträchtigen Kaisersaal des Frankfurter Römers nahmen sie den Schlappekicker-Preis der Frankfurter Rundschau entgegen – und reihten sich damit in eine lange Liste von Vereinen ein, die in den vergangenen 20 Jahren die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung erhalten haben.

Eines ist allen Gewinnern seit 1998 gemeinsam: Sie nehmen in herausragender Weise ihre gesellschaftliche Vorbildfunktion wahr. Bestes Beispiel dafür ist der 20. Preisträger, der FC Gudesding. Im Fußball heiße es oft, die Wahrheit liege auf dem Platz, sagte der Vorsitzende Rainer Weiss in seiner Dankesrede: „Bei uns liegt die Wahrheit auch neben dem Platz.“ Anfang 2012 von einer „sympathischen Horde junger Männer“ (Weiss) gegründet, ist der Frankfurter Kreisligist vielfältig aktiv: Der Verein setzt sich für geflüchtete Menschen ein, initiiert demnächst den zweiten Spieltag gegen Antisemitismus und unterstützt eine Kampagne zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt.

Ein Programm, das auch der Schlappekicker-Vorsitzende Arnd Festerling in seiner Laudatio entsprechend würdigte: „Der FC Gudesding trägt sein Programm im Namen“, sagte der FR-Chefredakteur: „Der Verein formuliert nicht nur seinen Anspruch, sondern lebt ihn auch.“ Gutes zu tun, gehört für die Guden aus dem Ostpark in der Tat zum Alltag, Toleranz, Respekt und Fair Play liegt ihnen allen sehr am Herzen. Alles Dinge, die Gudesding zu einem idealen Kandidaten für den Schlappekicker-Preis gemacht haben, wie in seiner Begrüßungsrede auch Oberbürgermeister Peter Feldmann darlegte, der beide, die Schlappekicker-Aktion und den FC Gudesding, als „typisch frankfurterisch“ bezeichnete und beiden gleichzeitig dankte: „Es ist wunderbar, was Sie hier machen.“

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