Lade Inhalte...

FR-Hilfsaktion Dem Schlappekicker verbunden

Sylvia Schenk, Roland Frischkorn und Erich Reiter stehen der FR-Hilfsaktion seit Jahren nahe.

14.11.2017 15:37
Sylvia Schenk
Engagiert: Sylvia Schenk sitzt in der Jury des Schlappekickers. Foto: imago

Sylvia Schenk ist unermüdlich im Dienst des Sports unterwegs – und hat in diesem Jahr dennoch die Zeit für eine neue Aufgabe gefunden. Die Juristin, die als Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency Deutschland gegen Korruption und Wettbetrug kämpft, hat bei der Schlappekicker-Aktion der Frankfurter Rundschau einen Platz in der fünfköpfigen Jury übernommen, die über den Träger des Schlappekicker-Preises entscheidet, mit dem der gemeinnützige Verein vorbildliches soziales Engagement im Sport belohnt. 

Ihre Arbeit ist für die frühere Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer eine Selbstverständlichkeit. Dass der Schlappekicker, bei dem sie Anfang der 2000er den Posten der Vorsitzenden innehatte, „jenseits von Sport(arten) Menschen zusammenführt, die sich für, mit, über, durch den Sport kennen, treffen und zugleich sozial engagieren“, findet sie großartig.

Kennen gelernt hat sie die Schlappekicker-Aktion schon vor vielen Jahren. Nachdem die Mittelstreckenläuferin im Sommer 1970 am Treysaer Schwalmgymnasium ihr Abitur gebaut hatte, zog sie im Herbst 1971 zum Studium nach Frankfurt und schloss sich gleichzeitig der dort beheimateten Eintracht an. Eine neue Umgebung bringt natürlich viele Veränderungen mit sich, doch Sylvia Schenk fiel der Einstieg nicht schwer - auch des Schlappekickers wegen. 

Plötzlich mittendrin im Frankfurter (Sport-)Leben

Nach ihrer Teilnahme an den Olympischen Spielen in München wurde sie nämlich im Dezember 1972 erstmals vom Schlappekicker zur Weihnachtsfeier eingeladen. Und schon stand sie mittendrin im Frankfurter (Sport-)Leben: „Liesel Christ war da, etliche Sportlerinnen und Sportler aus verschiedenen Sportarten. Da bin ich so richtig in die Frankfurter (Sport-)Gesellschaft eingetaucht, was für mich als Zugezogene besonders spannend war.“

In der Frankfurter Sportgesellschaft ist auch das Schlappekicker-Vorstandsmitglied Roland Frischkorn seit Jahren fest verwurzelt. Der Vorsitzende des Sportkreises Frankfurt kennt den Namen des Vereins schon seit seiner Kindheit. Denn dort, wo er aufgewachsen ist, in Sterbfritz im Main-Kinzig-Kreis, hat heute die Firma ihren Sitz, die in den 20er- und 30er-Jahren unter dem Namen J. & C. A. Schneider eine der größten Schuhfabriken der Welt war. Weil damals gleich mehrere Spieler von Eintracht Frankfurt dort beschäftigt waren, hatten sie aufgrund der Frankfurterischen Bezeichnung für Schuhe bald den Spitznamen Schlappekicker weg.

Anfang der 50er hatte sich der Name „Schlappekicker“ dann schon längst als spöttische Bezeichnung für einen eher unbedarften Fußballspieler in Frankfurt und der Region verselbstständigt und war schnell zum umgangssprachlichen Allgemeingut geworden – weshalb die FR-Sportredaktion den Namen nutzte, um sowohl ihre Hilfsaktion so zu nennen als auch ihre wöchentliche Kolumne, die 1952 zum ersten Mal erschien und anfangs rein lokale Kuriositäten aus dem Sport karikierte. 

Seit 1980 im Vorstand tätig

Den Verein Schlappekicker hat Frischkorn in den 90ern kennengelernt, als er als stellvertretender Sportjugendvorsitzender das Integrative Spiel- und Sportfest in Kalbach besuchte, wo der Schlappekicker seit 1997 Vereine sowie Gruppen fördert, die vorbildlich im Behinderten- und integrativen Sport engagiert sind. „Dass meine Zeitung, die FR, sich so einsetzt und soziales Engagement unterstützt“, sagt Frischkorn: „Das fand ich toll.“ 

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
  • Nutzungsbasierte Onlinewerbung
  • Mediadaten
  • Wir über uns
  • Impressum