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Frankfurter Rundschau Großer Andrang beim FR-Fest

Gute Laune zum 70-jährigen Bestehen der Frankfurter Rundschau: Mehr als 1100 Besucher kommen zur Jubiläumsfeier, informieren sich über ihre Zeitung, kommen ins direkte Gespräch mit der Redaktion.

Tag der offenen Tür in der Frankfurter Rundschau. Foto: Michael Schick

Sonne, Musik und viele, viele Gespräche: Mehr als 1100 Besucher haben am Sonntag den Tag der offenen Tür der Frankfurter Rundschau besucht. Vor den Aufzügen standen die Leute Schlange. In den Gängen drängten sich Neugierige, um einen Blick in die Redaktionsräume zu werfen. In dem ganzen Trubel wurde dann noch die aktuelle Zeitung für den heutigen Montag produziert.

Ungezählte Fragen hatten die Redakteure und Redakteurinnen zu beantworten. Viele langjährige und treue Abonnenten, aber auch ehemalige Kollegen waren in die Mainzer Landstraße im Gallus gekommen, wo die Redaktion seit 2013 die FR herstellt. Die Kollegen interviewten sich am Mikrofon gegenseitig – darüber, wie die Zeitung entsteht, was der Leserversteher Bronski täglich zu lesen bekommt, wie spannend die politische Konstellation für die Berichterstattung aus dem Frankfurter Römer ist.

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) erinnerte sich im Gespräch mit Chefredakteurin Bascha Mika daran, wie er in der Zeit der Insolvenz mit Megafon vor dem Redaktionsgebäude stand, um für den Fortbestand der Zeitung zu kämpfen. Er habe mit der FR lesen gelernt. Als Stadtschulsprecher 1989 wurde er erstmals darin erwähnt. „Der unbekannte Frankfurter Feldmann“ stand über dem Porträt aus der Feder von Claudia Michels. Dass er bei all der Verbundenheit auch Kritik einstecken muss, nimmt Feldmann professionell: Das gehöre nun mal zur Meinungsfreiheit und Demokratie.

Zur Entspannung spielte das Duo Georges Beaurice, aus einem aktuellen und einem früheren FR-Mitarbeiter bestehend. Überall auf den Tischen lag die Jubiläumsausgabe. Doch gerade für die junge Generation ist Papier längst nicht mehr das Informationsmedium erster Wahl. Michael Bayer, Mitglied der Chefredaktion und Digital-Chef, erläuterte im Gespräch mit Monika Gillner, wie das virtuelle Zeitungsmachen funktioniert. Im Konferenzraum, wo sonst die Zeitung von morgen geplant wird, präsentierte die Online-Redaktion die iPad-App zum Anschauen. Und Bayer lüftete am Sonntag ein kleines Geheimnis: Er hatte die erste Testversion der App fürs iPhone mitgebracht.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

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