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Eintracht Frankfurt Nussrollen für Charly Körbel

Journalisten treffen in Heusenstamm auf die Traditionsmannschaft der Eintracht. Der Erlös des Benefizspiels geht an die FR-Aktion Schlappekicker.

20.09.2013 13:47
Teams in Pose: Traditionsmannschaft der Eintracht tritt gegen die Journalisten des Vereins Frankfurter Sportpresse an. Foto: Pressefotografie Storch, Bad Hg.

Journalisten treffen in Heusenstamm auf die Traditionsmannschaft der Eintracht. Der Erlös des Benefizspiels geht an die FR-Aktion Schlappekicker.

Bäcker Wolfgang Paul weiß es noch genau: Damals, als Karl-Heinz „Charly“ Körbel in Heusenstamm lebte, sei der Profifußballspieler von Eintracht Frankfurt regelmäßig in seinem Laden aufgetaucht und habe Nussrollen bestellt. „Die hat er am liebsten gegessen“, sagt Paul rückblickend auf die 17 Jahre, die der Bundesliga-Rekordspieler mit seiner Frau Margarete und Tochter Carla in der südöstlich von Frankfurt gelegenen Stadt wohnte. So versteht es sich von selbst, dass der Bäckermeister, dessen Sohn Stefan inzwischen in der Backstube steht, diese Spezialität heute am neuen Kunstrasenplatz der TSV Heusenstamm (Martinseestraße 6) vorbeibringen wird, um sie Körbel und seinen Mitstreitern von der Eintracht-Traditionsmannschaft zur Stärkung vor ihrem dortigen Auftritt zu servieren.

Um 19 Uhr treffen die Ex-Profis in einer Benefizpartie auf ein gemischtes Team aus Journalisten des Vereins Frankfurter Sportpresse und den Alten Herren der gastgebenden Turn- und Sportvereinigung Heusenstamm. Mit dabei auf Seiten der Adlerträger sind neben dem inzwischen 58-jährigen Körbel unter anderem Michael Anicic, Norbert Nachtweih, Thomas Sobotzik, Cezary Tobollik, Andree Wiedener, Frank Gerster, Patrick Glöckner, Matthias Dworschak sowie Ronny Borchers, der sogar ein Heimspiel hat. Denn der frühere Nationalspieler lebt und arbeitet bis heute in Heusenstamm, wo er eine eigene Werbeagentur führt.

Der Erlös des Spiels kommt der Schlappekicker-Aktion der Frankfurter Rundschau zugute, die seit inzwischen mehr als 60 Jahren Sportlern in Not hilft sowie vorbildliche Projekte im Jugend-, Behinderten- und Integrationssport unterstützt. Der Eintritt kostet für Erwachsene drei Euro, für Kinder bis 15 Jahre ist er frei.

Hauptsache, wir verlieren nicht zweistellig

Unter den Zuschauern werden Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen, sein Vorstandskollege Axel Hellmann, die Sportbeauftragte von Transparency International, Sylvia Schenk, und Harald Stenger, der frühere Pressechef der Fußball-Nationalmannschaft und vormalige Vorsitzende der Schlappekicker-Aktion, erwartet. Sie werden auf Seiten der Eintracht-Gegner ein Team sehen, das laut Kapitän Thomas Kilchenstein klare Ziele hat: „Wir sehen besser aus, haben die schöneren Trikots und die bessere Taktik“, witzelt der FR-Sportreporter, „aber Hauptsache ist, dass wir nicht zweistellig verlieren.“

Das Tor der Sportjournalisten hütet FR-Mitarbeiter Frank Hellmann, in der Abwehr kommt neben Landeshauptstadts-Korrespondent Pitt von Bebenburg auch Chefredakteur Arnd Festerling zum Einsatz, sollte seine Fußverletzung bis dahin abgeklungen sein. Politik-Chef Andreas Schwarzkopf und Sportredakteur Jan Christian Müller komplettieren den Pressekader, der von den Kollegen Jörg Hanau und Stefan Krieger beaufsichtigt wird.

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