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„Zentrum gegen Vertreibung“ Steinbach gibt Vorsitz der Vertriebenen-Stiftung ab

Die umstrittene frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach gibt die Führung der Stiftung „Zentrum gegen Vertreibung“ auf. Ihr Nachfolger steht schon fest.

28.02.2018 12:07
Erika Steinbach
Erika Steinbach gibt ihr Amt als Vorsitzende der Stiftung „Zentrum gegen Vertreibung“ auf. Foto: dpa

Die frühere Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach gibt ihr Amt als Vorsitzende der Stiftung „Zentrum gegen Vertreibung“ auf eigenen Wunsch auf. Der frühere hessische Kultus- und Justizminister Christean Wagner (CDU) löst die mittlerweile aus der CDU ausgetretene Politikerin ab, wie die Stiftung mitteilte. Wagner dankte demnach seiner Vorgängerin für 18 Jahre unermüdlichen Einsatz. „Durch gute Argumente und Beharrlichkeit wurde das Zentrum zur Initialzündung für die Bundesstiftung ‚Flucht, Vertreibung, Versöhnung!‘“, erklärte er.

Der neue Vorsitzende betonte, die im Jahr 2000 gegründete Stiftung in Steinbachs Kontinuität, im Geist der Versöhnung und der Bewusstseinsschärfung gegen Menschenrechtsverletzungen durch Vertreibung und Deportation fortführen zu wollen.

Die Stiftung „Zentrum gegen Vertreibung“ hat sich nach eigenen Angaben zur Aufgabe gemacht, in einem Gesamtüberblick das Schicksal der mehr als 15 Millionen deutschen Deportations- und Vertreibungsopfer aus ganz Mittel-, Ost- und Südosteuropa genauso erfahrbar zu machen wie das Schicksal der vier Millionen deutschen Spätaussiedler. (KNA)

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