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Wohnen in Darmstadt Wohnen auf EAD-Areal

Die Frankfurter Immobilienentwicklunggesellschaft BPD errichtet zwischen dem Stadtteil Bessungen und dem Darmstädter Verlagsviertel 240 Eigentumswohnungen.

EAD-Gelände
Nach und nach verschwinden die alten Gebäude des städtischen Eigenbetriebs. Foto: Rolf Oeser

Zwei Bagger mit großen Schaufeln nagen an entkernten Gebäudehüllen, große Mauerreste türmen sich auf dem Gelände, und Bauschutt liegt in großen Säcken verpackt zur Abholung bereit: Auf dem früheren Gelände des Darmstädter Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) schreiten die Abrissarbeiten voran.

Auf dem mehr als zweieinhalb Hektar großen Areal zwischen dem Stadtteil Bessungen und dem Verlagsviertel lässt die BPD Immobilienentwicklunggesellschaft aus Frankfurt in den nächsten Monaten die alten EAD-Gebäude abreißen, um zehn Häuser mit rund 240 Eigentumswohnungen zu errichten. In einem ersten Bauabschnitt sollen nach Angaben von Niederlassungsleiter Ingo Schilling 46 Eigentumswohnungen bis Ende des Jahres 2020 bezugsfertig sein.

Das Areal nördlich der Bessunger Straße, wo sich in dem unter Denkmalschutz stehenden Technischen Stadthaus auch das städtische Bauamt befindet, liegt bereits seit sieben Jahren brach, nachdem der Eigenbetrieb auf das Areal des neuen Betriebshofs am Sensfelderweg umgezogen war.

Die Frankfurter Immobilienentwicklungsgesellschaft – ein Unternehmen der niederländischen Rabobank – hatte sich vor drei Jahren in einem von der Stadt ausgelobten Wettbewerb unter anderem gegen ein Konzept der städtischen Bauverein AG durchgesetzt.

Kleine Vertriebsdependance aufgebaut

Am Groß-Gerauer Weg hat BPD inzwischen einen kleine Vertriebsdependance aufgebaut. Das Unternehmen, das auch etwa drei Dutzend Sozialwohnungen errichten will, vermarktet das geplante neue Wohngebiet unter der Bezeichnung „Ingelheimer Gärten“. Westlich des Baugebiets – zwischen der Ingelheimer und der Niersteiner Straße – trägt schon eine kleine Grünanlage diesen Namen.

Vorgesehen ist, die ersten Häuser entlang der Kattreinstraße zu errichten. Dort befindet sich eine mit wildem Wein bewachsene Grundstücksmauer aus hellgelben Steinen. BPD plant nach den Worten Schillings, an dieser Stelle „die Vergangenheit zu respektieren und zu bewahren“. Ein Teil der alten Fassade und der Mauer soll in die neue Bebauung an der Kattreinstraße integriert werden.

Im Rahmen des ersten Bauabschnitts sollen 46 Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen, eine Tiefgarage und entsprechende Fahrradabstellplätze errichtet werden. Ein Vier-Zimmer-Penthouse inklusive zweier Autostellplätze kostet 649 000 Euro. Das Gestaltungskonzept der Ingelheimer Gärten zeichnet sich nach Angaben des Niederlassungsleiters durch eine aufwendig gestaltete Grünanlage aus, die fast schon den Charakter eines Parks haben wird.

Die Planungen sehen geschwungene Wege vor, die durch das neue Wohngebiet führen werden. Auch Kinder sollen hier Möglichkeiten bekommen, herumzutollen und auf unterschiedlichen Spielgeräten herumzukraxeln. Sitzgelegenheiten aus Materialien der alten Bebauung sollen dem Ensemble einen besonderen Charme geben.

www.ingelheimer-gaerten.de

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