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Windenergie in Hessen Verzicht auf Windräder

Der Wiesbadener Projektentwickler ABO Wind gibt Vorhaben im Rheingau auf,

Bei Geisenheim im Rheingau werden nun doch keine Windräder gebaut. Der Wiesbadener Projektentwickler ABO Wind hat auf den lange geplanten Bau von Windkraftanlagen rund um Stephanshausen verzichtet. Wie ABO Wind mitteilt, hat das Unternehmen den Genehmigungsantrag zurückgezogen. Eine Sprecherin begründete diesen Schritt mit einer „Verkettung ungünstiger Umstände“. 

Vorgesehen waren acht Anlagen an der „Hohen Weid“ und am „Hörkopf“. Zusammen sollten die Windräder rund 60 Millionen Kilowatt Strom im Jahr produzieren. ABO Wind geht davon aus, dass mindestens drei der acht Anlagen in absehbarer Zeit genehmigt worden wären. Allerdings hätten sich seit der Antragstellung vor vier Jahren die Rahmenbedingungen verändert, so dass ein wirtschaftlicher Betrieb nicht mehr gesichert gewesen wäre. 

Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sind die Vergütungen für Windstrom von 8,9 Cent im Jahr 2014 auf inzwischen gut vier Cent gesunken. Zudem seien die vor vier Jahren beantragten Anlagen inzwischen nicht mehr auf dem Stand der Technik. ABO Wind kritisierte in diesem Zusammenhang, dass das Genehmigungsverfahren beim Regierungspräsidium Darmstadt ungewöhnlich lange gedauert habe.   

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