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Wilhelm-Leuschner-Medaille Rückendeckung für Roland Koch

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft greift den DGB an und verteidigt die Wilhelm-Leuschner-Medaille für Koch.

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft verteidigt den ehemaligen Ministerpräsidenten Roland Koch. Foto: rtr

Mit einem Offenen Brief hat sich die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Hessen in die Debatte um die Wilhelm-Leuschner-Medaille für den Ex-Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) eingeschaltet. Sie verteidigt die Entscheidung der Landesregierung. Adressiert ist das Schreiben an DGB-Bezirkschefin Gabriele Kailing und ihren Vize Sandro Witt. Die beiden hatten zur Teilnahme an einer Protestkundgebung anlässlich der Verleihung aufgerufen.

„Viele Gewerkschaftler – und nicht nur die der CDU – fanden diesen offenen Brief mehr als befremdlich“ schreibt die CDU-Arbeitnehmervertretung. Das Verfahren um die Ernennung sei „transparent und nachvollziehbar“. Roland Koch erfülle die Kriterien.

Vorwurf der mangelnden Neutralität

„Seine Verdienste für unser Bundesland stehen außer Frage, ebenso sein Engagement für Menschenrechte und Demokratie, sehr prominent etwa in Tibet.“

Der einstige Ministerpräsident habe auch nicht mit seiner Unterschriftenaktion gegen die doppelte Staatsbürgerschaft ausländerfeindliches Gedankengut bedient. „Im Gegenteil: Die Aktion stand unter dem Motto Integration ja, Doppelpass nein und hatte Integration, nicht Abgrenzung zum Ziel.“

Die anderen Vorwürfe entbehrten gleichfalls jedweder Grundlage. In ihrem Brief wirft die CDU-Arbeitnehmervertretung den DGB-Verantwortlichen Rückwärtsgewandtheit und mangelnde Neutralität vor. „Das ist nicht Aufgabe einer Einheitsgewerkschaft, die über die Parteigrenzen hinweg die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vertreten soll.“

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