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Wiesbaden Graffiti gegen AfD-Politiker

Unbekannte spühen in Wiesbaden Parolen nahe mehrerer Häuser von AfD-Politikern. Die Polizei ermittelt.

Die Polizei sucht die Verursacher dieses Graffito. Foto: AfD

Unbekannte haben in Wiesbaden einen Briefkasten und einen Pfeiler vor dem Wohnhaus zweier AfD-Vertreter mit Graffiti besprüht. Bereits am Samstag waren die laut Polizei „linkspolitisch motivierten Farbschmierereien“ angezeigt worden. Auch vor dem Haus des Wiesbadener Fraktionschefs Eckhard Müller wurde der Text „Make racists afraid again“ aufgesprüht. Man habe die Ermittlungen aufgenommen, teilt die Polizei mit.

Die Wiesbadener AfD, die im Stadtparlament mit elf Sitzen vertreten ist, wendet sich nach diesen Ereignissen nun an die Öffentlichkeit. Sie vermutet, dass sich die Graffiti gegen die Durchführung einer Großveranstaltung mit AfD-Politiker Guido Reil richten. Reil tritt bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen für die Rechtspopulisten an. Eigentlich sollte er am 16. März im Wiesbadener Tattersall auftreten, vor 250 Zuschauern.

Nach den Vorfällen habe man sich jedoch entschieden, die Veranstaltung zu verlegen und deutlich größer zu machen, teilt die AfD Wiesbaden nun mit. Aufgrund der „Einschüchterungsversuche“ und der damit verbundenen Empörung in AfD-Kreisen sei das Interesse an dem Event über das vergangene Wochenende sprunghaft angestiegen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Einige Menschen wollen anscheinend, dass die Veranstaltung nicht stattfindet. Diesen Gefallen tun wir ihnen aber nicht“, wird AfD-Schatzmeister Robert Lambrou in der Mitteilung zitiert. „Wir ziehen die Veranstaltung jetzt im ganz großen Stil durch, sozusagen im XXL-Format.“

So soll Reil nun am 13. April im Bürgerhaus in Erbenheim von 500 Zuhörern empfangen werden.

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