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Wiesbaden CDU will AfD stellen

Der CDU-Generalsekretär will sich mit AfD-Vertretern auf ein Podium setzen. Es solle aber keine Diskussion zwischen CDU und AfD werden, sondern „eine Auseinandersetzung aller demokratischen Parteien mit den Vorstellungen der AfD“.

11.02.2016 18:28

Die CDU hat angekündigt, sie werde sich „der gebotenen Auseinandersetzung mit der AfD in aller Klarheit stellen“. Generalsekretär Manfred Pentz schrieb an den Wiesbadener Kreisverband der Alternative für Deutschland (AfD), er sei bereit, sich gemeinsam mit AfD-Vertretern auf ein Podium zu setzen. Es solle aber keine Diskussion zwischen CDU und AfD werden, sondern „eine Auseinandersetzung aller demokratischen Parteien mit den Vorstellungen der AfD“.

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hatte im Landtag angekündigt, er wolle „die AfD stellen“. Darauf hatte die Wiesbadener AfD ihn angeschrieben und zur Diskussion eingeladen. CDU-Generalsekretär Pentz antwortete, Bouffier habe so kurzfristig keine Zeit. Der Wiesbadener CDU-Kreisvorsitzende Oliver Franz und er selbst stünden aber zur Verfügung, schrieb Pentz. Er wolle „der Polemik und Hetze gegenüber Migranten und anderen gesellschaftlichen Gruppen“ entgegentreten, die von AfD-Mitgliedern betrieben würde.

Auch der hessische FDP-Fraktionsvorsitzende Florian Rentsch, der aus Wiesbaden stammt, kündigte an, seine Partei scheue keine Diskussion mit der AfD. Es gebe keinen besseren Weg, „die kruden rechtspopulistischen und fremdenfeindlichen Positionen dieser Partei zu entzaubern“, befand der FDP-Politiker. pit

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