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Wetter Sturm zieht über Hessen

Meteorologe warnt: Sturmtief „Friederike“ fegt am Donnerstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde über Hessen. Vorboten sind schon am Mittwoch zu spüren.

Windfahne Sturm
Meteorologen warnen vor Sturmtief „Friederike“, das in den nächsten Tagen auch über Hessen hinwegfegen wird. Foto: imago

Sturmtief „Friederike“ zieht nach Deutschland – und fegt in den nächsten Tagen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100 Kilometern pro Stunde über Hessen. „Im Rhein-Main-Gebiet können Böen mit 80 bis 90 km/h auftreten – in den hessischen Mittelgebirgen Taunus, Spessart und Teilen des Odenwalds auch noch mit deutlich höheren Geschwindigkeiten“, warnt Meteorologe Jürgen Schmidt vom Wetterdienst „WetterKontor“.       

Am Mittwoch herrscht zunächst noch „typisches Aprilwetter“, sagt Schmidt: Dichte graue Wolken hängen am Himmel, es ist grau und häufig regnet es. Im Taunus kann es Neuschnee geben. Teilweise fallen auch Graupelschauer – „dann kann Glättegefahr drohen“, warnt der Meteorologe. Man sollte sich also nicht von Temperaturen bis zu sieben Grad täuschen lassen. Im Laufe des Tages sind dann schon die ersten Vorboten von Tief „Friederike“ zu spüren: Der Wind frischt auf und bläst mit 60 bis 70 Kilometern pro Stunde.

Sturmtief kommt am Donnerstag

Am Donnerstag trifft das Sturmtief Deutschland dann mit voller Wucht. Zwar lässt sich die genaue Zugbahn von „Friederike“ noch nicht hundertprozentig voraussagen, doch sollte man sich auch in Hessen auf Wind einstellen, der in Böen Orkanstärke erreichen kann.  Im Rhein-Main-Gebiet rechnet Schmidt mit Windgeschwindigkeiten von 80 bis 90 km/h – das ist genug, um Äste abzureißen oder Kübelpflanzen umzuwerfen. In den höheren Lagen der Mittelgebirge kann der Sturm sogar noch eine Schippe drauflegen – das ist definitiv nicht das beste Wetter für einen Waldspaziergang. Immerhin: Der Wind bringt etwas mildere Luft nach Hessen – der Meteorologe rechnet mit Höchstwerten von zehn Grad am Donnerstag. 

Am Freitag flaut der Sturm ab und das Wetter beruhigt sich wieder. Es bleibt jedoch schmuddelig und nasskalt, die Höchsttemperaturen liegen erneut bei sieben Grad. Am Wochenende wird es mit vier bis fünf Grad sogar noch etwas kühler. Eine schnelle Wetteränderung ist nicht in Sicht. 

 

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