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Wespe, seziert

Geld für Gießener Insekten-Biotechnologie

31.07.2009 00:07

Mit vier Millionen Euro fördert Hessen den Aufbau einer Fraunhofer-Projektgruppe an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Ziel ist es, die bereits etablierten Forschungs- und Geschäftsfelder des Fraunhofer-Instituts für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie in Aachen und Schmallenberg um den Bereich "Bioressourcen" zu erweitern, zu dem etwa die Insektenbiotechnologie gehört.

Die Anschubfinanzierung kommt 2009 und 2010 aus dem Förderprogramm Loewe. Es handelt sich um einmalige Sondermittel. "Die Forschungsziele dieser Projektgruppe passen sehr gut zu den übergeordneten strategischen Zielen der Universität Gießen, bei denen Verständnis und Schutz des menschlichen Lebens und optimale Nutzung der natürlichen Ressourcen im Blickpunkt stehen", sagt Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU). Mittelhessen werde damit wissenschaftlich und wirtschaftlich gestärkt.

Die Insekten-Biotechnologie ist eine junge Disziplin, die sich der Entwicklung von Technologien und der Anwendung neuer Wirkstoffe aus Insekten beispielsweise für therapeutische oder diagnostische Zwecke widmet.

(dpa)

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