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Volkmarsen 29 Hakenkreuze bei abgebrannter Flüchtlingsunterkunft

Nach dem Brand eines für Flüchtlinge gedachten Wohncontainers in Volkmarsen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) ist die Brandursache weiter unklar. Nun wurden in der Nähe des Brandorts rechte Symbole gefunden. Die Polizei ermittelt, ob ein Zusammenhang besteht.

Die Polizei im Einsatz (Symbolbild). Foto: dpa

Zwei Tage nach dem Brand eines für Flüchtlinge gedachten Wohncontainers am Stadtrand von Volkmarsen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) ist die Brandursache weiter unklar. Man vermute einen technischen Defekt oder Brandstiftung als Ursache des Feuers, sagte ein Polizeisprecher der Frankfurter Rundschau. Am Montag seien Ermittler des Landeskriminalamts vor Ort gewesen; die Auswertung der Spuren werde vermutlich einige Wochen in Anspruch nehmen.

In der Nacht zum Sonntag war auf einem ehemaligen Tennisplatz am Rand von Volkmarsen einer von drei Wohncontainern ausgebrannt, in denen die Stadt eigentlich Flüchtlinge unterbringen wollte. Die Container waren gerade erst ans Gas- und Wassernetz angeschlossen worden.

Der Sprecher bestätigte, dass in der Nähe des Brandorts rechte Symbole gefunden worden: An einer Treppe zur rund 150 Meter entfernt gelegenen Kugelsburg seien 29 mit schwarzer Farbe gesprühte Hakenkreuze entdeckt worden.

Ob ein Zusammenhang zu dem Brand bestehe, sei noch nicht geklärt.

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