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Verkehr Züge stark verspätet

Gleich an zwei Bahnübergängen fällt die Video-Überwachung aus. Die Züge müssen ihre Geschwindigkeit daher extrem drosseln.

Eine Panne hat Fahrgästen der S6 und von Regionalzügen aus Richtung Gießen am Dienstagmorgen kalte Füße beschert. Um 8.45 Uhr war gleich an zwei Bahnübergängen die Video-Überwachung ausgefallen: am Frankfurter Berg und in Berkersheim. Die Züge durften dort nur Schritttempo fahren und mussten tuten, um   Passanten zu warnen. „Die verkehrenden Züge wurden schriftlich angewiesen, die beiden Bahnübergänge mit besonderer Vorsicht zu passieren“, teilte ein Bahnsprecher der FR auf Anfrage mit. Erst um 10.25 Uhr war das defekte Leitkabel repariert, wurde der Monitor wieder mit Strom versorgt. 25 Züge waren laut Bahn von der Störung betroffen. Die durchschnittliche Verspätung habe zehn Minuten betragen.

Ein Zusammenhang mit den Arbeiten in Vorbereitung auf den vierspurigen Ausbau zwischen Westbahnhof und Bad Vilbel bestehe nicht, versicherte der Sprecher. Die S-Bahn soll dort bis 2022 eigene Gleise erhalten, weil sie derzeit durch anderen  Regionalverkehr oder ICE stark behindert wird.

Aktuell rodet die Bahn in Bad Vilbel, legt Bauweichen an, arbeitet an den Oberleitungen. Der Energieversorger Ovag verlegt eine Fernwasserleitung an der Niddabrücke. Die Brücke über der Homburger Straße wird verbreitert und bekommt 3,50 Meter hohe Schallschutzwände. Wie der Bahnsprecher weiter ausführt, erfolgen in den nächsten Monaten Arbeiten in den Gleisen, an den Oberleitungen und der Signaltechnik. Baustraßen werden angelegt, Versorgungsleitungen verlegt. Für das nächste Jahr stehen nach Bahnangaben der Bau von Stützwänden, die Erweiterung der Brücken sowie die Verbreiterung des Bahnkörpers auf dem Programm.   

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