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Verkehr Mehr Komfort in Linien-Bussen

Die In-der-City-Bus GmbH (ICB) übernimmt in Frankfurt ab dem 11. Dezember sieben Linien und setzt 23 neue Busse ein. Die Fahrzeuge sollen den Fahrgästen mehr Komfort bieten.

06.12.2016 19:12
Lena Griebel
Rollstuhlfahrer und Kinderwagen-Schieber, bitte einsteigen. Foto: peter-juelich.com

Gekennzeichnete Sitzplätze, mehr Platz für Kinderwagen und Rollstühle, größere Anzeigen, signalgelbe Haltestangen und eine kontrastreiche Gestaltung des Innenraums – das alles sind Kennzeichen der 23 fabrikneuen Linienbusse, die die In-der-City-Bus GmbH (ICB) vom 11. Dezember an einsetzen wird. Menschen, die in ihrerer Mobilität eingeschränkt sind, soll in den neu standardisierten Bussen besser und deutlicher gezeigt werden können, wo sie ihren Platz finden.

Am Montag präsentierte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) die neuen Gefährte. „Die Busse stehen für eine weitere Attraktivitätssteigerung des Frankfurter Nahverkehrs sowie für moderne kommunale Dienstleistung, wie sie die Stadtwerke- Tochter ICB erbringt“, betonte er. „Sie stehen auch für das Vertrauen, das wir in unsere kommunalen Unternehmer setzen.“

Das städtische Busunternehmen übernimmt sieben Buslinien, die im Linienbündel E zusammengefasst sind – dabei handelt es sich um die Linien 32, 34, 39, 63, 64 und 66 sowie die Nachtbuslinie n2. „Damit sichern wir die Arbeitsplätze der 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fahrdienst sowie die Jobs der Kolleginnen und Kollegen in der Werkstatt“, hob OB Feldmann hervor.

Auch Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) bewertet die Übernahme der Linien durch die ICB positiv. „Ich war nie ein Freund der Privatisierung“, sagte er. „Daher freue ich mich ganz besonders, dass die Stadt das erste Mal seit langer Zeit wieder kommunale Busse in Betrieb nimmt.“

Die Stadtverordnetenversammlung hatte diese Rekommunalisierung im Jahr 2015 beschlossen. Im Mai dieses Jahres einigten sich SPD, CDU und Grüne in ihren Koalitionsvereinbarungen zudem darauf, insgesamt die Hälfte des städtischen Busverkehrs direkt an die ICB zu vergeben. „Mit der Übernahme des Linienbetriebs im Bündel E durch die ICB beginnt die zweite Phase der Teil-Rekommunalisierung der Frankfurter Buslinien“, sagte der Oberbürgermeister.

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