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Verkehr in Frankfurt VGF verteidigt Bahnübergang in Kalbach

Vor zwei Jahren starb ein Kind an der U-Bahnstation Kalbach in Frankfurt. Nicht erst seitdem fühlen sich Verkehrsteilnehmer dort gefährdet. Doch die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) hält alles für „regelgerecht“.

Bonames
Der U-Bahnübergang Frankfurt-Kalbach. Foto: Rolf Oeser

Keine Fußgängerampel für die Straße an der U-BahnStation Kalbach: Das habe seine Richtigkeit, teilt die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) mit. Die FR hatte das Thema jüngst beleuchtet – jetzt äußert sich auch die Bahnbetreiberin dazu. 

Das Problem: Wer über den stark befahrenen Oberen Kalbacher Weg will, muss warten, bis die Schranke der U-Bahn sich senkt; eine Ampel gibt es nicht. Alles regelgerecht, bekräftigt VGF-Sprecherin Karola Brack. 

Die Bahnübergänge am Oberen und Unteren Kalbacher Weg seien „nach geltenden und anerkannten Regeln der Technik sowie gesetzlichen Vorgaben geplant, gebaut und abgenommen“ worden. Zuletzt seien sie im Januar überprüft worden – ohne Beanstandungen. Und ohne Ampel.

Wer eine Station weiterfährt, erlebt an vergleichbarer Stelle das Gegenteil: An der Station Bonames Mitte gibt es Ampeln sowohl für den Weg über die Gleise als auch für die Straße. Das sei „eine Ausnahme, die quasi historisch gewachsen ist“, sagt Brack: „Die erste dort stehende Anlage war eine kombinierte Anlage aus Bahnübergangssteuerung (Bahn) und Lichtsignalanlage (Straße). Deshalb musste sie bei der Erneuerung in dieser Form wieder errichtet werden.“ 

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