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Verkehr in Frankfurt Ausbau der S6 beginnt

Die Deutsche Bahn legt den Termin für den offiziellen Beginn des Ausbaus der Main-Weser-Bahn von Frankfurt nach Bad Vilbel fest. Erster Spatenstich ist am 19. Dezember.

S6
Die S6 soll ausgebaut werden. Foto: Rolf Oeser

Wieder kam Johst Oldenburg von der SPD Niederrad in den Verkehrsausschuss im Frankfurter Römer, wieder wies er darauf hin, dass der Ausbau der Main-Weser-Bahn zwischen Frankfurt und Bad Vilbel zu einer Verdreifachung der Güterzugfahrten führen könnte. Weil Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) bereits in der Ausschusssitzung vor einem Monat ausführlich darauf geantwortet hatte, sagte er am Dienstagabend nur knapp: „Die Sache ist ausdiskutiert. Jetzt wird gebaut.“

Für den 19. Dezember kündigte er den offiziellen Spatenstich der Deutschen Bahn an. Dann wird die Strecke von zwei auf vier Gleise erweitert - obwohl das Erschütterungsgutachten noch beklagt ist. Das ändere aber nichts daran, dass Baurecht bestehe, argumentiert die Bahn. Bis 2022 will sie mit dem barrierefreien Ausbau von drei Stationen auf Frankfurter Gebiet - Eschersheim, Frankfurter Berg, Berkersheim - fertig sein. Neu hinzu kommt die S-Bahn-Station Ginnheim.

Unterdessen laufen die Vorarbeiten. Die Bahn fährt schweres Gerät auf, unter anderem in Berkersheim. Entgegen des Logistikkonzepts würden Lastwagen durch die „engen und steilen Gassen in Berkersheim fahren“, sagte FDP-Fraktionsvorsitzende Annette Rinn. Das müsse aufhören. Die schwarz-rot-grüne Koalition begrüßte den Baubeginn. Nach jahrzehntelanger Debatte sei es nun an der Zeit, zu bauen, sagte Eugen Emmerling (SPD). Das verringere den Autoverkehr in der Stadt, sagte Angela Hanisch (Grüne). Die Pendler profitierten, so Martin Daum (CDU). 

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