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Verkehr in Frankfurt An den Schienen wird weiter gebaut

Bis Jahresende rüstet die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) an 16 Baustellen nach und nimmt zwei Haltestellen in Betrieb.

Verkehr in Frankfurt
Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) informiert ab sofort in Echtzeit über Störungen. Foto: Christoph Boeckheler

An insgesamt 16 Baustellen im Stadtgebiet erneuert die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) bis zum Jahresende Schienen, Weichen und Beleuchtung. 

Die größte Baustelle ist an der Stresemannallee Ecke Gartenstraße in Sachsenhausen. Die dortige Weiche werde wegen der Vielzahl an Straßenbahnen „so oft umgestellt wie keine in der Stadt“, sagte VGF-Geschäftsführer Michael Rüffer. Zusätzliche gebe es elektromagnetische Störungen, weil die Weiche auf einem Ausläufer der Friedensbrücke liege.

Deshalb werde in einem ersten Bauabschnitt, von 1. bis 10. Oktober, die Weiche weiter auf die Sachsenhäuser Seite verlegt. Die Friedensbrücke wird für Trams gesperrt; Ersatzbusse fahren von der Stresemannallee zum Hauptbahnhof. In einem zweiten Bauabschnitt bis 25. Oktober ist die Friedensbrücke mit gemeinsamen Linien wieder befahrbar. Zum Spiel von Eintracht Frankfurt gegen Fortuna Düsseldorf am 20. Oktober würden Busse der Linie 80 vom Hauptbahnhof aus fahren; Trams der Linie 20 fahren ab Südbahnhof. 

Die Frankfurter Buchmesse vom 10. bis 14. Oktober wird bis zu 300 000 Besucher nach Frankfurt führen. In dieser Zeit können die Fahrgäste aber nicht wie gewohnt mit der Linie U4 zur Messe fahren. 

Die VGF erneut die Beleuchtung im Tunnel. In einer ersten Bauphase von 1. bis 8. Oktober fahren U4 und U5 nicht zwischen Konstablerwache und Hauptbahnhof; die U4 fährt nicht zur Messe.


In der zweiten Bauphase von 8. bis 13. Oktober bringt die U5 die Fahrgäste zum Messegelände. Die U5 fährt dann zwischen Preungesheim, Hauptbahnhof und Bockenheimer Warte; die U4 nur zwischen Seckbacher Landstraße und Konstablerwache. 

„Wir müssen einen Nachholbedarf abarbeiten“, sagte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD). Er gehe davon aus, dass Straßenbahnen und U-Bahnen nach den Arbeiten „störungsfreier und pünktlicher“ fahren.

Die Kosten für den Gleisbau lägen bei rund fünf Millionen Euro, die Gesamtkosten inklusive Tunnelbeleuchtung und Schienenersatzverkehr bei rund zehn Millionen Euro. 

Außerdem nimmt die VGF ab Mitte Dezember zwei neue Haltestellen in Betrieb. Die Haltestelle Gustavsburgplatz an der Rebstöcker Straße im Gallusviertel wird zur  Endhaltestelle der Linie 14. Die 14 fährt ab Fahrplanwechsel vom Ernst-May-Platz über Altstadt und Hauptbahnhof ins Gallusviertel; in Sachsenhausen fährt statt der 14 die Linie 18 über den Südbahnhof nach Louisa.

An der neuen Haltestelle Karmeliterkloster in der Altstadt halten ab Mitte Dezember die Linie 11, 12, 14. Damit schaffe die VGF an der Bethmannstraße ein Angebot für die Menschen, die in den „Kornmarkt Arkaden“ wohnen und arbeiten werden. „Vielleicht lohnt es sich dann, auf das zweite Auto zu verzichten?“, so Rüffer. 

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