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Verkehr Frankfurt plant über 100 Baustellen

Die Stadt Frankfurt lässt in diesem Jahr wichtige Verkehrsverbindungen sanieren. Pendler müssen sich auf Behinderungen einstellen.

Eschersheimer Landstraße |
Noch bis Oktober müssen sich die Autofahrer auf Behinderungen auf der Eschersheimer Landstraße einstellen. Foto: Peter Juelich

Mit einem ambitionierten Programm geht das Amt für Straßenbau und Erschließung ins neue Jahr. Mehr als 100 Straßen und Brücken wird das Amt in diesem Jahr von den beauftragten Firmen sanieren lassen – viele kleine Straßen sind darunter, aber auch wichtige Verkehrsverbindungen wie die Offenbacher, die Eschersheimer und die Hanauer Landstraße, an denen schon seit geraumer Zeit gearbeitet wird. Dort gehen die Arbeiten auch in diesem Jahr weiter.

Rund 31 Millionen gibt die Stadt für alle Sanierungen aus, davon zwölf Millionen für den Erhalt der Brücken. Wie jedes Jahr werden besonders viele Arbeiten in die Ferienzeit verlegt. Aber auch außerhalb der Ferien müssen sich die 350.000 Einpendler, von denen rund 80 Prozent mit dem Auto nach Frankfurt kommen, auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Die Fahrer der 420.000 zugelassenen Fahrzeuge in Frankfurt ebenfalls.

Im Herzen der Stadt wird sich die Fußgängerzone auf der Zeil sichtbar erweitern. Bei der Umgestaltung der Reineckstraße, einer unscheinbaren Sackgasse nahe der Konstablerwache, hebt die Stadt die Trennung von Gehwegen und Fahrspuren von der Konstablerwache über die Fahrgasse bis zur Töngesgasse auf. Lieferwagen, die hier noch durchmüssen, teilen sich die neue „Mischverkehrsfläche“ mit den Passanten, sagte Michael Wejwoda, der Leiter Planung und Bau im Straßenbauamt, bei der Vorstellung der Vorhaben.

Rund 800.000 Euro kostet der Umbau, der aus dem städtischen Programm „Schöneres Frankfurt“ finanziert wird. Die Arbeiten sind von April bis Oktober vorgesehen. Teilweise wird sogar der Plattenbelag der Zeil dort verlegt.

Im Nordend hat die Händelstraße beim barrierefreien Umbau der U-Bahn-Station Deutsche Nationalbibliothek erheblich gelitten, weil der Umleitungsverkehr durch diese kleine Straße musste. 

Statt einer Deckensanierung muss die Stadt die Straße nun grundhaft erneuern, in Abstimmung mit der Stadtentwässerung sowohl die Fahrbahn als auch den Kanal. Die beiden neuen Gehwegnasen an der Einmündung zur Eckenheimer Landstraße sollen die Wege für Fußgänger sicherer machen – diese „Nasen“ ragen für die Verkehrsteilnehmer deutlich wahrnehmbar in die Straßenraum hinein. Rund 400.000 Euro kosten diese Arbeiten, die von Mai bis Dezember angesetzt sind. 

Geh-und Radwege erneuert 

Eine lange Sanierungsgeschichte hat die Königsteiner Straße, die zentrale Zufahrt von der Autobahn 66 nach Unterliederbach und Höchst, hinter sich. Die ersten Abschnitte wurden 2010 erneuert, 2014 und 2016 folgten weitere Abschnitte. Nun sei der vierte und letzte Bauabschnitt an der Reihe, führte Günter Schneider aus, der für den gesamten Baubezirk West verantwortlich ist. Auf den letzten 150 Metern würden die Geh- und Radwege erneuert. Teile der Fahrbahn, die bislang als Parkflächen dienten, würden zu Parkbuchten umgebaut. Rund 590.000 Euro sind für die Arbeiten veranschlagt, die von Ende Juni bis Anfang August die Sommerferien in Anspruch nehmen werden. 

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