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U-Bahn in Frankfurt Bahnen halten wieder an Dom/Römer

Ab 1. August können Fahrgäste wieder an der U-Bahn-Station Dom/Römer ein- und aussteigen. Die Sanierung dauerte fünf Monate - und wird teurer als zunächst kalkuliert.

Baustelle U-Bahnstation Dom Römer
Das Innenleben der U-Bahnstation Dom/Römer wurde saniert. Foto: Rolf Oeser

Fünf Monate lang haben Fahrgäste die U-Bahn-Station Dom/Römer nur aus der Distanz gesehen – durch die Fensterscheibe der vorbeifahrenden U4 oder U5. Seit Mitte Februar hatte die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) das Innenleben der Station saniert, Kabel und Brandschutz erneuert. Alles was die Fahrgäste nicht sehen könnten, teilte VGF-Sprecher Bernd Conrads mit. Das Weiß der Wandelemente bleibt erhalten und wird, wo es nötig ist, gestrichen.

Ab Mittwoch, 1. August, können Fahrgäste in der Station wieder ein- und aussteigen – und damit zehn Tage nach dem Fertigstellungstermin, den die VGF der Presse zunächst genannt hatte – den 22. Juli.

Die Station wird aber rechtzeitig zum Mainfest, vom 3. bis 6. August, fertig. Bei dem Fest werden Hunderttausende Besucher erwartet. Diesen Termin zu halten, war dem Verkehrsdezernat ein besonderes Anliegen. 

Die Kosten für die Sanierung der Station haben sich allerdings erhöht, von fünf auf sechs Millionen Euro, wie die VGF nun bestätigte. Das Verkehrsdezernat hatte der Frankfurter Rundschau schon zuvor mitgeteilt, dass bei der Sanierung der im Jahr 1974 eröffneten Station unerwartete Schwierigkeiten aufgetreten seien: So seien die Abwasserkanäle und Stromleitungen marode gewesen.

Wegen des Booms im Bausektor hätten die Angebote für die Ausschreibung acht Prozent über dem kalkulierten Niveau gelegen. Nun habe die VGF neben der Brandschutztechnik auch neue Stromleitungen einbauen und die Spolien und den Aufzug erneuern lassen – er soll ab Mittwoch wieder fahren. 

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