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RMV und RMS App zeigt bald Leihräder an

RMV und RMS arbeiten an neuen Projekten wie der RMV-App, Ipsi und E-Sim 2020. Die FR gibt einen Überblick über die Projekte.

RMV und RMS arbeiten an neuen Projekten wie der RMV-App, Ipsi und E-Sim 2020. (Symbolfoto) Foto: Andreas Arnold

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und seine Tochter RMS sind mit einigen Mitarbeitern ins Holm im Stadtteil Gateway Gardens gezogen. Im Haus der Logistik und Mobilität wollen sie vernetzt mit Kollegen aus Wissenschaft und Wirtschaft neue Projekte erarbeiten. Hier eine Übersicht über laufende Aktivitäten:

RMV-Smart-Tarif: Der neue Tarif berechnet sich nicht mehr nach dem Tarifgebiet, sondern nach gefahrener Strecke. Er setzt sich zusammen aus Grund- und Kilometerpreis. Der Smart-Tarif ist in der Testphase. Sie läuft drei Jahre. 9000 Kunden beteiligen sich. Im ländlichen Raum, Vogelsberg und Odenwald, werden noch Tester gesucht.

E-Sim 2020: Dabei übernimmt das Handy den Ticketkauf. Kunden können einfach einsteigen und losfahren. Am Monatsende bekommen sie eine Rechnung zugeschickt. Der RMV hat die Technik von April bis Juni in Bussen der Linie 32 getestet. Sensoren erkennen automatisch, wenn die Fahrgäste ein- und aussteigen. Entsprechend wird der Fahrpreis berechnet. Der RMV strebt an, die Technik in den 2020er Jahren einzuführen. Um Kunden ohne Smartphone nicht auszuschließen, sollen alternative Medien wie Chipkarten oder Schlüsselanhänger entwickelt werden, die mit dem Fahrzeug kommunizieren.

RMV-App (Namo und Dynamo): Per RMV-App lassen sich Fahrscheine kaufen, Strecken anzeigen. Störungen und alternative Fahrten werden eingeblendet. Bei Umsteigemöglichkeiten zeigt die App eine Karte an. Auf dieser ist der Fußweg von einer Station zur nächsten gekennzeichnet (Projekt: Namo). Das Folgeprojekt Dynamo hat der RMV nun abgeschlossen. Im Laufe des Jahres sollen Leihräder, Carsharing-Autos und Mitfahrnetzwerke angezeigt werden. Langfristig ist vorgesehen, dass Kunden diese Angebote direkt in der RMV-App buchen können. Wenn Störungen auftreten, sollen sie auf dem Smartphone direkt darüber informiert werden, per „Push-Nachricht“. Auch werden die Aufzüge in Stationen angezeigt.

Delfi: Darunter versteht sich eine deutschlandweite Verbindungsauskunft im Nahverkehr. Das „Routing von Tür zu Tür“ werde im Spätsommer getestet, sagte RMV-Geschäftsführer Knut Ringat.

Ipsi: Das System vernetzt alle Handy-Ticket-Systeme untereinander. Das heißt, Fahrgäste können in der RMV-App ein Ticket etwa für den Hamburger Verkehrsverbund kaufen. „Wir sind damit fertig, nun müssen sich die beteiligten Verkehrsverbünde ankoppeln“, sagte Ringat.

Leitstand: Wenn Störungen im Nahverkehr auftreten, sollen Kunden in Echtzeit darüber informiert werden und alternative Wege angezeigt bekommen. Im Projekt ist geplant, zunächst alle Verkehre am Flughafen und Gateway Gardens zu erfassen. Später soll das S-Bahn-Netz, dann das komplette RMV-Gebiet eingebunden werden.

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