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Riederwaldtunnel Hessen Mobil ändert Tunnel-Pläne

Wegen zahlreicher Einwendungen passt Hessen Mobil die Pläne zum Bau des Riederwaldtunnels an.

Für den Bau des Riederwaldtunnels hat die hessische Straßenbehörde Hessen Mobil die Pläne erneut geändert. Wie die zuständige Anhörungsbehörde, das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt, mitteilte, können Bürgerinnen und Bürger die neuen Pläne ab dem 7. Mai einsehen.

Beim RP Darmstadt seien bis März rund 650 Einwendungen gegen den Tunnelbau eingegangen, außerdem Stellungnahmen von Behörden. Die Einwendungen stammten im Wesentlichen von der Bürgervereinigung Nordend, Anwohnern der New-Atterberry-Siedlung, der Seniorenwohnanlagen in den Straßen Am Erlenbruch und Schulze-Delitzsch-Straße sowie einer Interessengruppe, die sich gegen den Rückbau von Wegen im Fechenheimer Wald wende.

Die Einwendungen hätten sich mit der auf sieben Jahre angesetzten Bauzeit (2020-2027) beschäftigt sowie der damit einhergehenden Belastung durch Baulärm, Abgase und Feinstaub, außerdem der Belastung der Anwohner nach Inbetriebnahme des 2,2 Kilometer langen Autobahn-Abschnitts zwischen A66 und A661 im Frankfurter Osten.

Auf Grundlage der Einwendungen habe Hessen Mobil die Pläne überarbeitet. Sie liegen von 7. Mai bis 6. Juni im Stadtplanungsamt, Kurt-Schumacher-Straße 10, aus, wochentags in der Zeit von 7.10 Uhr bis 15.40 Uhr, mittwochs bis 19 Uhr. Das RP stellt die Pläne ab 7. Mai ins Internet, unter: www.rp-darmstadt.hessen.de, Rubrik „Presse“, dann „Öffentliche Bekanntmachungen“ und „Übersicht aller Öffentlichen Bekanntmachungen“.

Erneute Einwendungen an das RP oder die Stadt Frankfurt sind bis 6. Juli möglich. 

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