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Parkplätze in Frankfurt Park(ing)-Day in Frankfurt

Der ADFC und weitere Verbände fordern dazu auf, Parkplätze in Frankfurt zu besetzen. Der knappe öffentliche Raum solle nicht nur als Abstellfläche für Fahrzeuge dienen.

Park(ing)-Day
Park(ing)-Day in Frankfurt 2016. Foto: Monika Müller

Was auf einer Fläche von zwölf Quadratmetern möglich ist: Menschen bringen Schlagzeug, Bass, Gitarre mit und machen Musik; sie picknicken auf Kunststoffrasen, sie spielen Riesenschach, schaukeln oder baden im Bälle-Bad. Am liebsten, so vermitteln es die Fotos von vorausgegangenen Park(ing)-Days aus dem Internet, stellen die Menschen Stühle auf und lesen.

Zwölf Quadratmeter: So groß ist ein Parkplatz für Autos im öffentlichen Raum. Beim Park(ing)-Day rufen der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Greenpeace, Klimattac, Sachen auf Rädern und Transition Town die Bürger und Aktivisten dazu auf, sich diese Fläche temporär anzueignen.

Der Park(ing)-Day hat einen englischen Namen, weil er in den Vereinigten Staaten entstand. In San Francisco trafen sich 2005 erstmals Menschen, um mit dem Besetzen von Parkplätzen zu protestieren. Der knappe öffentliche Raum solle nicht nur als Abstellfläche für Fahrzeuge dienen. Daraus hat sich eine weltweite Bewegung entwickelt, die es mittlerweile in 160 Städten gibt. In Frankfurt findet die Aktion am Samstag, 16. September, von 10 bis 17 Uhr an der Bleidenstraße, zwischen Friedrich-Stoltze-Platz und Liebfrauenstraße statt.

„Ein einziger Parkplatz ist etwa so groß wie ein Kinderzimmer – diese Fläche lässt sich sinnvoller nutzen“, sagt Susanne Neumann vom ADFC Frankfurt. Bei der Aktion in der Bleidenstraße können Teilnehmer ihr Fahrrad überprüfen lassen.

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