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Palmengarten in Frankfurt Umsteigen weiterhin nötig

Bei der Busfahrt zum Palmengarten in Frankfurt müssen die Besucher weiterhin umsteigen. Beschwerden haben nicht zum Erfolg geführt.

Bei der Busfahrt zum Palmengarten in Frankfurt müssen die Besucher weiterhin umsteigen. Foto: Peter Jülich

Für die Busverbindung zum Palmengarten sind die Würfel gefallen: Es wird zum Fahrplanwechsel keine Rückkehr zur alten Regelung geben. Das berichtete Klaus Linek, der Sprecher der Nahverkehrsgesellschaft Traffiq, der FR. Damit steht fest, dass der 36er Bus wie seit einem Jahr weiterhin am Mitscherlichplatz abbiegt. Wer weiter in den Palmen- oder den Botanischen Garten will, muss in den 75er Bus umsteigen.

Besucher der grünen Oasen im Westend hatten das bemängelt; für alte Leute und Familien mit Kinderwagen sei das Buswechseln zu beschwerlich. Traffiq prüfte die Beschwerden, denen sich Palmengartendirektor Matthias Jenny anschloss, und kam zum Ergebnis: Die Busse fahren weiter wie bisher.

Aber: Es gibt immerhin kleine Veränderungen. Im 75er wird künftig nicht nur die Haltestelle Siesmayerstraße angesagt, wenn der Bus vor dem Palmengarten-Haupteingang hält, sondern „Siesmayerstraße/Palmengarten“. Und auf der anderen Seite des Geländes, am Alleenring, heißt es künftig „Ditmarstraße/Botanischer Garten“ statt bisher nur Ditmarstraße. Außerdem fährt der 75er Bus von Mitte Dezember bis weit in den Januar hinein abends länger. Dann leuchten im Palmengarten wieder die „Winterlichter“, die beliebte stimmungsvolle Leuchtinstallation. Der Palmengarten ist dann bis 21 Uhr geöffnet, der Bus bringt die Besucher anschließend weg.

Damit müssen aber Besucher aus dem Osten der Stadt weiterhin umsteigen. „Unsere Abwägungen orientieren sich an der Mehrzahl“, sagt Sprecher Linek. „Der ÖPNV ist ja ein Massenverkehrsmittel.“ Die Zahl derer, die einst an der Siesmayerstraße aus dem 36er ausgestiegen seien, sei „nicht enorm“ gewesen. „Der Palmengarten muss kommunizieren, dass jetzt der 75er zum Haupteingang fährt.“

Das wird dieser auch tun. „Worauf wir uns mit Traffiq geeinigt haben, ist eine Verbesserung“, sagt Jenny. „Mehr konnten wir nicht erreichen.“ Er hoffe, dass die Palmengartenbesucher während der „Winterlichter“ in Scharen die längeren Betriebszeiten des Busses nutzen, damit das Angebot bestehen bleibt.

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