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Nahverkehr U-5-Umbau kostet mehr

Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt bekommt die Rechnung präsentiert. Für den Bau der Haltestellen Musterschule und Glauburgstraße muss die VGF ordentlich drauf zahlen. Die Fertigstellung hatte sich um Wochen verzögert.

Für den Bau der Haltestellen Musterschule und Glauburgstraße muss die VGF ordentlich drauf zahlen. Die Fertigstellung hatte sich um Wochen verzögert. Foto: Andreas Arnold

Der Bau der barrierefreien Haltestellen Musterschule und Glauburgstraße an der U-Bahn-Linie 5 kostet acht Millionen Euro mehr als geplant. Das berichtete Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) am Dienstagabend im Verkehrsausschuss. Ursprünglich seien 18,6 Millionen Euro für das Projekt veranschlagt worden. Die Baufirma Jean Bratengeier habe ein Angebot in Höhe von 16,2 Millionen Euro unterbreitet.

Nun seien Kosten von 24,9 Millionen Euro entstanden, so Oesterling: „Das ist aus dem Ruder gelaufen.“ Im Einzelnen leiteten sich die Nachforderungen aus einer Vielzahl von Störungen, Behinderungen, Erschwernissen während der Bauphasen an. Pro Haltestelle habe es 210 Änderungsanträge gegeben. Zum Beispiel waren Leitungen nicht oder nicht korrekt verzeichnet.

Der Bau hatte von März bis Ende Oktober gedauert. Während die Station Musterschule sechs Wochen später als geplant fertig war, ging die Station Glauburgstraße neun Wochen verzögert in Betrieb. Der langjährige Geschäftsführer der VGF, Michael Budig, musste das Unternehmen vorzeitig zum 1. Dezember verlassen.

Die Fraktionsvorsitzende der FDP, Annette Rinn, bemängelte, dass auch der Umbau von Zuwegen an drei Straßenbahnhaltestellen in Fechenheim doppelt so teuer würde wie geplant.

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