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Frankfurt und Wiesbaden So wirkt sich der Streik auf den Nahverkehr aus

Im Zuge der Gehaltsverhandlungen ruft die Gewerkschaft Verdi in Hessen zu Streiks auf. In Wiesbaden stehen am Mittwoch wohl die Busse still, in Frankfurt am Freitag Straßenbahnen und U-Bahnen.

Frankfurt
Am Freitag wird im Frankfurter Nahverkehr gestreikt. Straßenbahnen und U-Bahnen sind betroffen. Foto: Peter Jülich

Um Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst durchzusetzen, ruft die Gewerkschaft Verdi im Rhein-Main-Gebiet zu Warnstreiks im Nahverkehr auf. Am Mittwoch wird in Wiesbaden gestreikt, am Freitag in Frankfurt.

In Wiesbaden sind die 1040 Mitarbeiter des Nahverkehrsunternehmens Eswe zum Arbeitskampf aufgerufen, darunter 650 Busfahrer. Aller Voraussicht nach stehen die Busse den ganzen Tag über still. Die S-Bahnen, Regionalzüge und Regionalbusse sollen fahren, ebenso die Gemeinschaftslinien von Eswe und der Mainzer Verkehrsgesellschaft MVG auf der Mainzer Seite.

Verdi fordert im Tarifstreit unter anderem sechs Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten, mindestens aber 200 Euro mehr pro Monat. Ein Busfahrer verdient anfangs rund 2000 Euro brutto.

In Frankfurt werden die Straßenbahnen und U-Bahnen bestreikt. Etwa 2000 Mitarbeiter der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) sind am Freitag zur Arbeitsniederlegung aufgerufen.

„Das reißt eine große Lücke ins Nahverkehrsnetz“, sagte Klaus Linek, Sprecher der Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft Traffiq. Fahren werden die meisten Busse, Regionalzüge und S-Bahnen. 

Nach dem Ende der Tunnelsperrung fahren die S-Bahnen wieder durch den Frankfurter Tunnel. In Bögen durch die Stadt verlaufen die Buslinien 30 (Sachsenhausen bis Bad Vilbel), 36 (Sachsenhausen bis Westbahnhof), 32 (Ost- bis Westbahnhof), 34 (Bornheim bis Gallus) und 64 (Ginnheim bis Europaviertel).

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