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Bahn-Streik Erste S-Bahnen fahren wieder

9. UpdateS-Bahnverkehr soll sich zeitnah wieder normalisieren +++ Die Warnstreiks sind beendet +++ Kein Bahnverkehr mehr am Frankfurter Hauptbahnhof +++ Der Warnstreik und die Folgen im Liveticker.

Warnstreik bei der Deutschen Bahn
Nicht einsteigen, Zug fährt sowieso nicht: Eine Regionalbahn am Frankfurter Hauptbahnhof. Foto: dpa

Ein Warnstreik bei der Deutschen Bahn führt am frühen Montagmorgen zu massiven Behinderungen im Zugverkehr. Zu den Warnstreiks hat die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) aufgerufen. Gestreikt werden soll bis 9.00 Uhr. Von dem Ausstand sind nach Angaben der EVG S-Bahnen, der Regional- und Fernverkehr und auch der Güterverkehr „im gesamten Bundesgebiet“ betroffen. Erst am frühen Nachmittag sei eine Rückkehr zum normalen Betrieb zu erwarten, sagte ein Sprecher der EVG. „Wenn der Fahrplan erst einmal durcheinander ist, dauert es eine Weile, bis alles wieder läuft.“

Die EVG hatte am Samstag die Tarifverhandlungen in Hannover abgebrochen und will diese erst nach einem verbesserten Angebot der Deutschen Bahn wieder aufnehmen. Die Gewerkschaft fordert 7,5 Prozent mehr Geld. Die Deutsche Bahn hat nach eigenen Angaben ein „7-Prozent-Paket“ vorgelegt. Die Bahn verhandelt in Hannover parallel mit der EVG und der Lokführergewerkschaft GDL.

Die Deutsche Bahn empfahl Reisenden im Vorfeld, nach Möglichkeit auf den Dienstag auszuweichen. Auch bereits für Montag gebuchte Flexpreis- und Sparpreistickets mit Zugbindung werden dann noch gelten. Im Fernverkehr sollen alle für Montag gekauften Tickets bis Dienstag gültig bleiben, wie die Bahn mitteilte. Für bestimmte Spartickets werde zudem die Zugbindung aufgehoben. Im Fall von Reiseabsagen wegen des Streiks sind Erstattungen von Tickets und Reservierungen geplant.

Fahrgäste können sich bei der Bahn über die kostenfreie Sonderhotline (08000/996633) und im Internet unter bahn.de/aktuell  informieren. 

Die Frankfurter Rundschau informiert Sie über die Entwicklung:

10.25 Uhr:  Am Darmstädter Hauptbahnhof mussten Bahnreisende am Montagvormittag nach Beendigung des Warnstreiks rund eine Dreiviertelstunde auf Fernzüge nach Karlsruhe und Hamburg warten. Der Intercity 2293 (Abfahrt 10:37 Uhr) nach Stuttgart fiel aus.

Die Regionalbahn nach Wiesbaden, die eigentlich um 9:40 Uhr losfahren sollte,
verspätete sich um rund eine Stunde, der Folgezug sollte dann allerdings nur noch zwanzig Minuten später abfahren. Um zirka zehn Minuten verspäteten sich die Regionalbahnen nach Frankfurt.

10.14 Uhr:  Auf den S-Bahn-Strecken werde sich der Betrieb relativ zeitnah wieder einigermaßen normalisieren, sagt ein Sprecher der Deutschen Bahn in Frankfurt. Im Regionalverkehr müssten sich Reisende noch den ganzen Tag über auf Auswirkungen des Warnstreiks einstellen: „Weil viele Züge nicht da sind, wo sie sein sollen, wird es Verspätungen und auch Ausfälle geben.“

09.59 Uhr:  >Am Frankfurter Hauptbahnhof fuhr um 9:11 Uhr die Regionalbahn 68 nach Wiesloch-Walldorf ein. Die App des RMV zeigte noch um 9:26 Uhr an, der Zug fahre pünktlich um 9:06 Uhr ab. Da sollte er laut Fahrplan und App eigentlich schon in Darmstadt sein. Zeitgleich teilte eine Zugbegleiterin mit, die Regionalbahn werde wegen des Bahnstreiks zehn Minuten später in Richtung Süden losfahren. Mit fast halbstündiger Verspätung setzte sich der Zug um 9:32 Uhr in Bewegung. Der angeblich pünktliche Zug traf dann um 9:52 Uhr in Darmstadt ein.

09.25 Uhr: Die S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet fahren wieder. Vereinzelt kann es noch zu Ausfällen kommen. Auch die Regionalzüge nehmen den Betrieb wieder auf. 

09.08 Uhr: Nach Streikende läuft der Fernverkehr langsam wieder an. 

09.00 Uhr: Nach Angaben der Deutschen Bahn geht der Warnstreik um 09.00 Uhr zu Ende. Der Zugverkehr soll in Kürze wieder anlaufen. Dennoch müssen Reisende mit massiven Verspätungen rechnen. 

08.59 Uhr: Auch der Regionalverkehr in Rheinland-Pfalz und im Saarland ist weitgehend eingestellt. Nach Angaben der EVG waren Schwerpunkte des Streiks in Trier, Koblenz/Mayen, Mainz, Bad Kreuznach/Bingen, Kaiserslautern und Worms.

08:55 Uhr: Tipp von der Bahn: Ein Sprecher empfiehlt Fahrgästen dringend, ihre Reisen auf den Dienstag zu verschieben. Im Fernverkehr sollen alle für Montag gekauften Tickets bis zum kommenden Sonntag gültig bleiben.

08.46 Uhr: Auf der A5 zwischen Heppenheim und Seeheim-Jugenheim staut sich der Verkehr auf rund 14 Kilometer. Im weiteren Verlauf in Richtung Frankfurt kommt es zu stockendem Verkehr zwischen Langen/Mörfelden und Frankfurt-Niederrad. Auf der A3 zwischen Diez und Bad Camburg steht der Verkehr auf rund zehn Kilometern. 

08.45 Uhr: Von den Warnstreiks der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ist auch der Güterverkehr der Deutschen Bahn betroffen. Er sei „erheblich eingeschränkt“, teilte der Konzern am Montag mit. Bahnkunden erhalten teilweise keine Informationen: In den großen Bahnhöfen würden zum Teil auch die Reise- und Ansagezentren bestreikt, teilte die Bahn mit.  

08.40 Uhr: Auch die Verkehrsgesellschaft Vias stellt den Zugverkehr vorübergehend ein. Der Verkehr soll gegen 09.00 Uhr wieder aufgenommen werden. Reisende müssen mit erheblichen Verspätungen rechnen. 

08.33 Uhr: Der RMV informiert, dass  der Betrieb im Frankfurter Hauptbahnhof, einer der wichtigsten Bahnknotenpunkte bundesweit, vorübergehend eingestellt wurde. Da eine Mehrzahl der Stellwerke in Hessen bestreikt werde, sei ein geregelter Zugverkehr nicht mehr möglich, hieß es. Die genaue Zahl der bestreikten Stellwerke ist noch unklar. 

08.20 Uhr: Die Deutsche Bahn will die Verhandlungen mit der EVG wieder aufnehmen. Dies gab das Unternehmen über ihren Twitter-Kanal bekannt. 

08.12 Uhr: Zur Abwechslung eine positive Nachricht. Der RMV will die Fahrten über die Stadtgrenzen von Frankfurt hinaus günstiger machen. Die Oberbürgermeister von Frankfurt und Offenbach, Peter Feldmann und Felix Schwenke, informieren gemeinsam mit RMV-Geschäftsführer Knut Ringat am heutigen Montag um 11.30 Uhr über die neuen Preise.

08.10 Uhr: In Frankfurt steigen viele Fahrgäste auf die Straßenbahnen um. Dementsprechend voll sind die Trambahnen. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf den Straßen kommen auch die Straßenbahnen nur langsam voran.  

07.45 Uhr: Viele Pendler haben sich kurzfristig dazu entschlossen, wegen der Warntreiks und der Störungen im S-Bahn-Verkehr auf das Auto umzusteigen. Besonders in Richtung Frankfurt sind die Autobahnen aber schon um kurz vor acht Uhr zu. So kommt es auf der A3 zwischen Seligenstadt und Offenbach zu einem Stau an geräumter Unfallstelle.  Die Polizei informiert, dass Autofahrer bis zu einer Stunde mehr Zeit einplanen sollten. Auf der A5 wird aktuell zwischen Heppenheim und Darmstädter Kreuz ein Stau von mindestens 12 Kilometer Länge vermeldet. Auch hier dürfte es zu erheblichen Verzögerungen kommen .

07. 00 Uhr: Nach Angaben des Rhein-Main-Verkehrsverbundes ist der gesamte S-Bahn-Verkehr im Rhein-Main-Gebiet eingestellt. Laut RMV kommt es auch im Regionalverkehr zu zahlreichen Zugausfällen und Verspätungen. Unter anderem werden die Stellwerke in Mainz, Friedberg und Neu-Isenburg bestreikt. 

06.30 Uhr: Die Deutsche Bahn stellt den gesamten Fernverkehr ein. Betroffen seien ICE- und IC-Züge, sagte eine Bahnsprecherin am Montagmorgen der Nachrichtenagentur AFP.

06.00 Uhr: Pendler im Rhein-Main-Gebiet müssen starke Nerven haben. Bei den Linien S3, S4,S5, S6, S8 und S9 kommt es zu massiven Behinderungen. Grund dafür ist nicht nur der Streik, sondern auch eine Weichenstörung. 

05.00 Uhr: Der Warnstreik bei der Deutschen Bahn beginnt. Die ersten Züge fallen bereits aus. Besonders betroffen ist Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Der Bahnverkehr im Südwesten Deutschlands sei „massiv eingeschränkt“. Unter anderem seien der Knoten Mannheim und zahlreiche Strecken wie etwa Karlsruhe-Pforzheim betroffen. Reisende müssen sich auf lange Wartezeiten einstellen. (mit Agenturen)

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