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Tierhof Lebensfroh Vierlings-Kälbchen vor dem Schlachter bewahrt

Vierlinge sind bei Rindern selten. Ein Landwirt im Allgäu bringt es daher auch nicht übers Herz die vier Kälber zu töten. Sie leben nun auf dem Tierhof Lebensfroh.

18.10.2017 18:00
Vierlings-Kälbchen
Die Vierlings-Kälbchen Leo, Elian, Nelli und Ronja stehen zusammen mit Mutter Mila in einem Stall des Tierhofs Lebensfroh. Foto: HIT RADIO FFH / dpa

Ein osthessischer Landwirt hat seltene Vierlings-Kälbchen vor dem Schlachter gerettet. Matthias Jehn aus Kalbach-Heubach hat die kleinen Kälber Leo, Elian, Nelli und Ronja auf seinem „Tierhof Lebensfroh“ aufgenommen. Auf dem Gnadenhof kümmert er sich auch um alte und kranken Tiere.

Vierlinge seien sehr selten, sagte er dem privaten Rundfunksender „Hit Radio FFH“ : „Das passiert so gut wie nie. Die Wahrscheinlichkeit liegt bei eins zu elf Millionen.“ Geboren wurden die Kälber im Juli auf einem Bauernhof im Allgäu. Dort brachte es der Besitzer nicht übers Herz, sie dem üblichen Kreislauf aus „Fressen und Gefressen werden“ auszusetzen. Er wollte sie nicht groß ziehen, um sie danach schlachten zu lassen. Denn die Vierlinge gehören zu einer Mast-Rasse für die Fleischproduktion.

Der Landwirt vermittelte sie an den Tierschutzverein Rüsselheim, der die Kälbchen in die Obhut des osthessischen Landwirts gab. (dpa)

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