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Wiesbaden Land mit Bundesregierung wegen Flüchtlingspaten im Gespräch

11.01.2019 06:34
Geflüchtete Menschen bei einer Hilfsstation
Ein freiwilliger Helfer hält im Hauptbahnhof in Hamburg ein Schild, auf der Hilfe für Flüchtlinge angeboten wird. Foto: Bodo Marks/Archiv

Auf der Suche nach einer Lösung für Flüchtlingshelfer, die für Asylsuchende gebürgt haben, sieht das Land „Fortschritte“. Man sei im Gespräch mit der Bundesregierung, doch sei noch keine endgültige Entscheidung getroffen, teilte das hessische Innenministerium in Wiesbaden mit. Seit längerem gibt es Streit um den Umgang mit sogenannten Flüchtlingspaten, die sich bereit erklärt hatten, eine Weile für den Unterhalt von Asylsuchenden insbesondere aus Syrien aufzukommen. Doch über die Dauer der Bürgschaft gab es bislang unterschiedliche Rechtsauffassungen.

Betroffen sind hierzulande zum größten Teil Flüchtlingshelfer aus Mittelhessen. Nach Zahlen der Bundesregierung haben die Jobcenter an diese mehr als 200 Erstattungsbescheide geschickt, mit denen sie rund 900 000 Euro Unterhaltsleistungen zurückfordern. Hessenweit geht es demnach um rund 1,4 Millionen Euro.

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