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Frankfurt/Main Städel Museum erwirbt verschollen geglaubtes Gemälde

11.07.2018 16:53

Das Frankfurter Städel Museum hat eins der wenigen großformatigen Gemälde des deutschen Surrealisten Richard Oelze erworben. Das Ölgemälde mit dem Titel „Archaisches Fragment“ von 1935 sei eins der Hauptwerke des deutschen Surrealismus und habe lange Zeit als verschollen gegolten, teilte das Städel Museum am Mittwoch mit. Mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder sowie einem Zuschuss der Kurt und Marga Möllgaard-Stiftung konnte das Gemälde aus Privatbesitz erworben werden.

„Archaisches Fragment steht exemplarisch für die unverkennbare Bildsprache Richard Oelzes und strahlt nach seiner Restaurierung nun wieder in neuem Glanz“, sagte Sammlungsleiter Alexander Eiling. Seit Mittwoch ist das Bild in einem eigens eingerichteten Kabinett in der Sammlung Kunst der Moderne im Städel Museum zu sehen.

Richard Oelze (1900-1980) zählt neben Max Ernst zu den bedeutendsten deutschen Vertretern des Surrealismus. Der Schüler von Otto Dix lebte in den 1930er Jahren in Paris, wo er Kontakte zu berühmten Surrealisten wie Salvador Dalí pflegte. Seine einzigen zwei anderen Gemälde im Großformat befinden sich in der Kunstsammlung NRW in Düsseldorf und dem Museum of Modern Art in New York.

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